NATO

    Deutsche Politikerin: Putin will Nato in wenigen Jahren angreifen

    Simon Huber
    Simon Huber

    Deutschland,

    Eine deutsche Politikerin warnt davor, dass Wladimir Putin bereits Pläne für einen Angriff auf die Nato in den nächsten Jahren schmiede.

    putin Sabotage
    Wladimir Putin soll einen Angriff auf die Nato planen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut einer deutschen Politikerin soll Wladimir Putin einen Angriff auf die Nato planen.
    • Dieser soll gemäss Marie-Agnes Strack-Zimmerman in den nächsten Jahren erfolgen.
    • Daher fordert sie mehr Investitionen in Verteidigung.

    Die russische Bedrohung könnte sich nach der Ukraine auf die Nato ausweiten, warnt Marie-Agnes Strack-Zimmermann in Strassburg. Die deutsche Verteidigungspolitikerin glaubt fest daran, dass Russlands Präsident Wladimir Putin bereits Pläne für einen Angriff auf die Nato schmiedet.

    «Wir wissen, dass sich Putin darauf vorbereitet, Ende der 20er-Jahre einen Nato-Staat anzugreifen», zitiert der «Stern» Strack-Zimmermann. Woher sie diese Informationen hat, bleibt jedoch unklar.

    strack-zimmermann
    Die deutsche Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert mehr Investitionen in Verteidigung. - keystone

    Die Frage ist nun: Kann sich Europa verteidigen? Strack-Zimmermann betont dies als zentrale Herausforderung und warnt davor, blindlings auf Hilfe aus Amerika zu hoffen. «Es ist naiv zu glauben, dass uns die Amerikaner retten werden», sagt sie.

    Ein Sieg Putins in der Ukraine hätte weitreichende Folgen

    Sollte Putin in der Ukraine erfolgreich sein, sieht Strack-Zimmermann auch andere Nachbarländer in Gefahr. Sie plädiert daher für eine stärkere militärische Aufrüstung Deutschlands und fordert mehr Investitionen in die Verteidigung. Dabei soll jedoch die Schuldenbremse nicht gelockert werden müssen.

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    «Mit einem jährlichen Haushalt von 450 Milliarden Euro kann Deutschland natürlich auch ohne zusätzliche Verschuldung in Verteidigung investieren», argumentiert sie. Es sei lediglich eine Frage der Priorisierung.

    Die FDP-Politikerin setzt auf das Nato-Ziel

    Strack-Zimmermann sieht ihre Partei, die FDP, fest im Einklang mit den Zielen der Nato. Der Nato-Generalsekretär könnte beispielsweise fordern, dass Mitglieder drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung investieren sollten. «Das werden wir dann auch umsetzen», versichert sie.

    krieg
    Sollte Russland in der Ukraine erfolgreich sein, könnten weitere Angriffe auf Nachbarländer drohen. (Symbolbild) - keystone

    Das Europäische Parlament hat zudem beschlossen, den bisherigen Unterausschuss für die Verteidigung unter Strack-Zimmermanns Leitung zu einem vollwertigen Ausschuss aufzuwerten. Die Politikerin hatte bereits im Bundestag den Vorsitz des dortigen Verteidigungsausschusses inne und bringt somit wertvolle Erfahrung mit.

    Kommentare

    User #2812 (nicht angemeldet)

    Menschen gibt es seit etwa 100000 Jahren. Sie haben in der Zeit vieles verändert und werden daher auch wieder schnell verschwinden.

    User #2812 (nicht angemeldet)

    Seit die Frauen in der Politik mitreden dürfen, ist alles viel besser geworden. Sie haben die Welt nachhaltig verbessert.

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