Deutsche Modemarke Closed stellt Insolvenzantrag

    Keystone-SDA
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    Die deutsche Modemarke Closed hat Insolvenz angemeldet. Ursachen sind hohe Schulden und die damit verbundenen Kosten.

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    Closed betreibt 27 Filialen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Belgien und Spanien, wobei sich die zwei Schweizer Geschäfte in Zürich befinden. (Archivbild) - dpa

    Die deutsche Modemarke Closed hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens aus Hamburg und dem Insolvenzportal der Länder hervor.

    Gründe sind demnach eine hohe Verschuldung und die Kosten, die sich daraus ergeben. Grundsätzlich arbeite die auf Jeans spezialisierte Marke aber profitabel, heisst es. Den Antrag stellte Closed am Amtsgericht in Hamburg am Dienstag.

    «Closed ist eine tolle Marke – ich bin sehr zuversichtlich, dass wir einen Investor für Closed finden und wir Closed als Hamburger Unternehmen erhalten», sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus. Erste Gespräche mit möglichen Investoren haben laut Mitteilung begonnen.

    Closed mit 27 Filialen in sechs Ländern

    Closed betreibt Geschäfte, verkauft Mode online und über Händler. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters hat Closed 27 Filialen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Belgien und Spanien. Die zwei Schweizer Geschäfte befinden sich in Zürich.

    Es gibt zudem sechs Outlets und neun Franchisegeschäfte im In- und Ausland. Die Standorte im Ausland seien von dem Insolvenzantrag nicht betroffen.

    Die Modemarke beschäftigt nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters etwa 450 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von ungefähr 120 Millionen Euro. Auf welches Jahr sich die Angabe bezieht, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Die Geschäfte seien weiter geöffnet, sagte eine Sprecherin von Denkhaus.

    Demnach erzielte Closed zuletzt 40 Prozent des Umsatzes, indem es Mode an Händler weiterverkaufte. Es gebe rund 1000 solcher Geschäftskunden. Die Läden machten 35 Prozent am Umsatz aus. Das Onlinegeschäft hat einen Anteil von einem Viertel.

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    Kommentare

    User #571 (nicht angemeldet)

    Die Leute sind nie rein, weil sie dachten es ist geschlossen.

    User #2544 (nicht angemeldet)

    Hier ist der Name Programm!

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