Deutlich mehr Todesopfer durch Lawinen in der Schweiz

    DPA
    DPA

    Prättigau,

    Die Schweiz zählt für den vergangenen Winter deutlich mehr Lawinenabgänge - und insgesamt 27 Todesopfer. Woran kann das liegen?

    Ein Lawinenabgang in Andermatt. (Archivbild). Foto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa
    Ein Lawinenabgang in Andermatt. (Archivbild). Foto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Schweiz sind im vergangenen Winter mehr Menschen von Lawinen erfasst worden als im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre.

    Es gab doppelt so viele Lawinen mit Personenbeteiligung, insgesamt 215, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos berichtete. Neuschneemengen und Schneehöhen hätten auch über dem Durchschnitt gelegen.

    Vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. März 2021 wurden 318 Lawinen mit Personen- oder Sachschäden registriert. 296 Personen wurden erfasst, verglichen mit 177 im Durchschnitt. 27 Menschen kamen ums Leben, während es im Durchschnitt 18 Menschen pro Jahr sind. Es handelte sich nach Angaben des Instituts ausnahmslos um Wintersportlerinnen und -sportler, die im ungesicherten Gelände unterwegs waren.

    Als Grund für die höhere Zahl von Lawinenopfern nennt das Institut unter anderem schwache Altschnee-Schichten, mehrmals grosse Neuschneemengen und zum Teil sehr grosse Lawinen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    x
    92 Interaktionen
    Pfäffikon ZH
    Beni Durrer
    450 Interaktionen
    Auswanderer

    MEHR AUS GRAUBüNDEN

    HC Davos
    1 Interaktionen
    Hiobs-Botschaft
    4 Interaktionen
    150 Erstwohnungen
    Kanton Graubünden
    1 Interaktionen
    Kanton Graubünden
    Lantsch/Lenz GR
    Lantsch/Lenz GR