Bündnis in Glasgow verkündet Umstieg auf emissionsfreie Autos bis spätestens 2040

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    Grossbritannien,

    Rund 30 Staaten sowie Städten und Unternehmen verkünden in Glasgow den vollständigen Umstieg auf emissionsfreie Autos bis spätestens 2040.

    Abgase aus einem Auspuff
    Abgase aus einem Auspuff - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • 30 Staaten wollen bis 2040 auf emissionsfreie Autos umsteigen.
    • Deutschland ist bei der Initiative der UN-Klimakonferenz nicht dabei.

    Bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow hat sich ein Bündnis aus rund 30 Staaten sowie Städten und Unternehmen zum vollständigen Umstieg auf emissionsfreie Autos bis spätestens 2040 bekannt.

    «Zusammen werden wir daran arbeiten, dass alle Verkäufe neuer Autos und Kleinbusse generell bis 2040 und in führenden Märkten nicht später als 2035 emissionsfrei sind», heisst es in der am Mittwoch vom britischen COP26-Vorsitz veröffentlichten Erklärung.

    Deutschland hat nicht unterzeichnet

    Zu den Unterzeichnern gehören neben Grossbritannien EU-Staaten wie Dänemark, Polen, Österreich und Kroatien sowie eine Reihe anderer Industrieländer wie Israel und Kanada. Aber auch Schwellen- und Entwicklungsländer wie die Türkei, Paraguay, Kenia und Ruanda schlossen sich der Initiative an. Deutschland gehört nicht zu den Unterzeichnern. Beteiligt sind ausserdem Bundesstaaten wie Kalifornien und Städte wie Barcelona, Florenz und New York.

    COP26
    Delegierte nehmen an der verfahrensmässigen Eröffnung des UN-Klimagipfels COP26 teil. - dpa

    Von den deutschen Autobauern schloss sich Mercedes Benz der Initiative an. Ausserdem sind andere Hersteller wie Ford, Volvo und Jaguar Landrover mit dabei. Darüber hinaus beteiligen sich dutzende Unternehmen, die in die Autoindustrie investieren oder über eigene Wagenflotten verfügen, wie Eon, Ikea und Unilever.

    Die beteiligten Staaten sowie Regionalregierungen und Städte wollen die Bedingungen schaffen, um den Umstieg von Wagen mit Verbrennermotoren auf emissionsfreie Fahrzeuge zu beschleunigen. Die beteiligten Autobauer sagen zu, «in führenden Märkten» bis spätestens 2035 nur noch emissionsfreie Autos und Kleinbusse zu verkaufen und dies mit einer Geschäftsstrategie zu fördern, die eine entsprechende «Nachfrage der Konsumenten» stärke.

    elektroauto
    Ein Elektroauto wird aufgeladen. (Symbolbild) - Keystone

    Klimafreundliche Mobilität als Schwerpunkt

    Die beteiligten Besitzer oder Betreiber von Wagenflotten und Mobilitätsplattformen sagen zu, die klimaschädlichen Emissionen ihrer Autos bereits bis spätestens 2030 auf null zurückzufahren. Gemeinsam arbeite das Bündnis an einem «Durchbruch im Strassenverkehr», hiess es in der Erklärung.

    Eine klimafreundliche Mobilität ist am Mittwoch Schwerpunkt der Weltklimakonferenz. Das Thema gehört auch zu den Schwerpunkten der britischen COP-Präsidentschaft, die Premierminister Boris Johnson mit den Schlagworten «coal, cars, cash and trees» (Kohle, Autos, Geld und Bäume) zusammengefasst hat.

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