Boris Johnson wird britischer Premierminister

    Nun steht es fest: Boris Johnson beerbt Theresa Mays Posten als Parteivorsitzender und damit auch das Amt des Premierministers.

    Boris Johnson leaves office in Central London
    Boris Johnson wird von zwei Bodyguards begleitet. Hinter ihm bejubeln ihn Anhänger. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Boris Johnson wird Premierminister von Grossbritannien.
    • Bereits morgen Mittwoch wird er das Amt antreten.

    Die Tory-Mitglieder haben gewählt: Boris Johnson ersetzt Theresa May und zieht in die Downing Street ein. Mit einer deutlichen Mehrheit wählten sie ihn als neuen Chef der Konservativen Partei. Somit wird er gleichzeitig neuer Regierungschef.

    Ivanka Trump
    Ivanka Trump gratuliert auf Twitter. - Screenshot/twitter

    Ins Fettnäpfchen tritt Trump-Tochter Ivanka. Bei ihren Glückwünschen auf Twitter nennt sie Johnson den «Premierminister von United Kingston». Mittlerweile ist der Tweet korrigiert.

    Ivanka Trump,
    Ivanka Trump, die Tochter von Donald Trump. - Keystone

    Vereidigung am Mittwoch

    Nun geht es Schlag auf Schlag, denn bereits am Mittwoch wird Johnson als Premierminister vereidigt werden.

    Schon seit längerem ist bekannt, dass es der 55-Jährige auf das Amt von Theresa May abgesehen hat. Nun hat der ehemalige Aussenminister und früheren Londoner Bürgermeister den wohl grössten Schritt in seiner Polit-Karriere geschafft.

    Dass Boris Johnson das Rennen machen würde, war abzusehen. Schon im Vorfeld wurden seinem Herausforderer, Aussenminister Jeremy Hunt, nur geringe Siegeschancen eingeräumt.

    Wird Boris Johnson zum Mr. Brexit?

    Ob nun Johnson den Briten den EU-Austritt bringt, bleibt abzuwarten. Den Brexit-Hardlinern in der Konservativen Partei versprach er einen EU-Austritt zum 31. Oktober – mit Abkommen oder ohne. Ob er tatsächlich einen detaillierten Plan hat, wie er das Brexit-Dilemma lösen will, darf jedoch bezweifelt werden.

    US-Präsident Donald Trump zeigt sich begeistert. Auf Twitter gratuliert er dem neuen Premierminister: «Er wird grossartig sein!»

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