Barcelona: Brite klettert ohne Hilfsmittel auf Hochhaus!

    Ganz ohne Sicherung kletterte am gestrigen Freitag ein junger Brite auf ein Hochhaus in Barcelona. Unten wartete die Polizei auf ihn.

    Barcelona Brite Sky Hotel
    Blick auf das Melina Sky Hotel in Barcelona. - Google Maps

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Brite hat einen der höchsten Wolkenkratzer Spaniens bezwungen.
    • Ohne Hilfsmittel und Absicherung kletterte George King die 120 Meter hohe Fassade hoch.
    • Nach dem Abenteuer wurde er von Polizisten festgehalten, musste aber keine Strafe zahlen.

    Ohne jedes Hilfsmittel und auch ohne Absicherung ist ein 21-jähriger Brite einen der höchsten Wolkenkratzer Spaniens hochgeklettert.

    Dutzende Zuschauer verfolgten am Freitag eine kuriose Szene. George King bezwang in Barcelona mit blossen Händen die gläserne Fassade des 120 Meter hohen «Melia Barcelona Sky»-Hotels.

    Nach dem erfolgreichen Abenteuer warteten allerdings nicht nur jubelnde Zuschauer, sondern auch Polizisten auf den 21-Jährigen. In der Kletterszene ist er als «Daredevil» bekannt – nach dem gleichnamigen Comic- und Filmhelden.

    Brite von Polizei festgehalten

    King sei für 20 Minuten von der Polizei festgehalten worden, teilte sein Agent Bryan Yeubrey der Nachrichtenagentur AFP mit. Er habe aber keine Strafe zahlen müssen.

    Damit kam «Daredevil» deutlich besser davon als 2019 beim Erklimmen des berühmten «The Shard»-Wolkenkratzers in London. Weil er ohne Erlaubnis das mehr als 300 Meter hohe Gebäude hochgeklettert war, wurde er zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.

    Hotel für Kletterbegeisterte?

    Es ist nicht das erste Mal, dass das besagte Hotel zum Schauplatz einer solchen Kletter-Aktion wird. Schon im März 2020 versuchte sich ein Franzose an der zum Klettern geeigneten Fassade. Auch er ohne jegliche Hilfsmittel.

    Marvel Cinematic Universe
    Marvel Cinematic Universe dreht neuen «Spider Man»-Film. - Insomniac Games

    Der unter dem Namen «French Spiderman» bekannte Mann kam jedoch nicht ungeschoren davon. Stattdessen verfrachtete ihn die Polizei bis auf Weiteres ins Gefängnis, woraufhin es Kritik von anderen Kletter-Begeisterten hagelte.

    Mit der Aktion wolle der Mann ein Zeichen gegen die «Corona Paranoia» setzen, sagte er damals zu Medien.

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