Bär tötet Mann (†42) in russischem Nationalpark

    Nicola Aerschmann
    Nicola Aerschmann

    Russland,

    Ein Bär hat in einem Nationalpark in Russland einen 42-jährigen Mann angegriffen und getötet. Dessen Camping-Freunde mussten die Horror-Szene mit ansehen.

    Ein Bär in Bärenpark Bern
    Ein Bär hat in Sibirien einen Mann getötet. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein 42-jähriger Mann ist in Russland von einem Bär getötet worden.
    • Das Tier griff eine Gruppe an, die gemeinsam auf einer Camping-Reise war.
    • Die drei Begleiter des Opfers konnten sich retten.

    Ein Bär-Angriff im Ergaki Nature Park in Sibirien endete für einen 42-jährigen Russen tödlich. Wie die «Daily Mail» berichtet, wurde der Mann vom Tier zerfleischt – vor den Augen seiner Camping-Kollegen.

    Demnach ereignete sich der Vorfall um 6 Uhr morgens. Die Touristen seien gerade dabei gewesen ihre Zelte abzubauen, als sie den Bär entdeckten, sagt Park-Direktor Igor Gryazin. Danach seien die vier Camper in alle Richtungen davon gerannt.

    Mann Bär Sibirien
    Dieser Mann (†42) wurde von einem Bär getötet. - The Siberian Times

    Essen könnte den Bären angelockt haben

    Der 42-Jährige wurde schliesslich vom Bären erwischt. Wie ein Begleiter des Opfers erzählt, habe er gesehen, wie der Bär an dessen Körper nagte. In der Folge liefen die Überlebenden des Angriffs über sieben Stunden barfuss durch den Park, um Alarm zu schlagen.

    Camping-Zelt
    Ein Camping-Zelt in der Natur. (Symbolbild) - Pixabay

    Die Leiche ist nach Angaben der zuständigen Behörden indes noch nicht gefunden worden. Demnach ist das Gelände schwer zugänglich, starke Regenfälle behindern die Sucharbeiten zusätzlich.

    Grund für den Angriff sei wohl das Essen der Camper gewesen, welches den Bären angelockt haben könnte, heisst es weiter.

    Bereits der zweite tödliche Angriff in diesem Sommer

    Wie die «Daily Mail» weiter schreibt, sei der Nationalpark aufgrund des Unfalls vorübergehend für Besucher geschlossen worden.

    Laut der Naturparkverwaltung handelt es sich bereits um den zweiten solchen Vorfall in diesem Sommer. Im Juni wurde ein 16-jähriger Jugendlicher bei einem Bärenangriff tödlich verletzt. Damals wurde der Bär erschossen.

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