Attacke auf Dänemarks Premierministerin: Anklage erhoben

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    Dänemark,

    Mann wegen tätlichen Angriffs auf Mette Frederiksen angeklagt.

    dänemark Mette Frederiksen
    Ministerpräsidentin Mette Frederiksen stellt die neue Regelung zur Rente in Dänemark in Frage. (Archivbild) - keystone

    Knapp vier Wochen nach einem tätlichen Angriff auf die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen ist Anklage gegen einen 39 Jahre alten Mann erhoben worden. Das teilte der Anwalt des Angeklagten der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau mit. Das Amtsgericht von Kopenhagen wird sich demnach am 6. und 7. August mit dem Vorfall befassen.

    Frederiksen wurde am 7. Juni auf einem Platz in der Innenstadt von Kopenhagen attackiert worden, als sie gerade auf dem Weg zum Kaffeetrinken mit einer Freundin war. Dem Mann wird vorgeworfen, der Regierungschefin einen Schlag auf den Oberarm versetzt zu haben.

    Polnischer Staatsbürger bestreitet Schuld

    Der polnische Staatsbürger, der seit mehreren Jahren in Dänemark lebt, bestritt seine Schuld vor Gericht. Frederiksen trug ein leichtes Schleudertrauma davon und sagte in den Tagen nach dem Angriff mehrere Termine ab.

    Die Ermittler gehen nicht davon aus, dass es sich um eine geplante Attacke mit politischem Motiv handelte. Der Mann soll vielmehr unter Alkohol- und möglicherweise auch Drogeneinfluss gestanden haben. Nach Ritzau-Angaben muss er damit rechnen, ausser Landes verwiesen zu werden.

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