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    WhatsApp kämpft weiter gegen Kettenbriefe und Fake-News

    Elia Del Favero
    Elia Del Favero

    USA,

    WhatsApp hat ein neues Feature eingeführt, welches es erlaubt, häufig weitergeleitete Nachrichten direkt im Internet zu suchen. Dies jedoch nur für Text.

    WhatsApp
    Das Logo der Messenger-App WhatsApp ist auf dem Bildschirm eines iPhones zu sehen. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • WhatsApp sagt Kettenbriefen und Fake-News weiter den Kampf an.
    • Häufig weitergeleitete Texte werden als solche markiert.
    • Eine eingebaute Suche erlaubt dem Nutzer, den Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

    Schon länger versucht WhatsApp, sein Messaging-Dienst frei von Fake-News und Kettenbriefen zu halten. Dafür gab es in der Vergangenheit auch schon diverse Anpassungen und neue Features.

    Dazu gehört beispielsweise, dass weitergeleitete Nachrichten überhaupt als solche gekennzeichnet werden: Dies bietet dem WhatsApp-Nutzer zusätzliche Informationen. Und mit dem neusten Update wird einen sehr ähnlichen Schritt gegangen.

    News mittels Suchmaschine überprüfen

    Wie «WABetaInfo» berichtet, zeigt WhatsApp mit dem neusten Update eine Lupe neben «häufig weitergeleiteten» Nachrichten ein. Diese bezweckt, dass die Nachricht im Internet direkt mit einer Suchmaschine gefunden werden kann.

    So ist es möglich, den Wahrheitsgehalt von beispielsweise Kettenbriefen oder angeblichen News zu überprüfen. Wie viele Weiterleitungen es benötigt, bis diese Lupe auftaucht, ist unklar.

    Die neue Funktion ist laut «WABetaInfo» bereits für die Web-Version sowie für Android- und iOS-Geräte verfügbar. Ob das Update speziell wegen des Coronavirus eingeführt wurde, ist nicht bekannt.

    WhatsApp prüft – noch – keine Bilder

    Ein weiteres Problem ist, dass diese Lupen-Funktion aktuell nur bei reinem Text funktioniert. Kettenbriefe in Bild-Form können noch nicht überprüft werden. Aber auch hier arbeitet WhatsApp offenbar bereits an einer Lösung: Fotos könnten bald durch eine umgekehrte Bildersuche einerseits auf deren Inhalte geprüft werden.

    Andererseits wird es so auch möglich zu prüfen, ob jemand ein Bild aus dem Internet kopiert hat oder ob es sich um ein Original handelt. Für Videos scheint noch keine Lösung angedacht zu sein.

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