Warnung vor Meta AI – liest die KI wirklich Chats mit?

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

    USA,

    WhatsApp-User erhalten beunruhigende Nachrichten über Meta AI. Angeblich liest die KI Chats mit und verarbeitet Telefonnummern. Ein Schutzmodus existiert.

    whatsapp
    Whatsapp führt Benutzernamen ein und ermöglicht Chats ohne Preisgabe der Handynummer. (Symbolbild) - keystone

    In WhatsApp-Gruppen warnt ein Kettenbrief vor der Meta AI. Angeblich werden private Chats mitgelesen, aber Grund zur Sorge gibt es nicht, berichtet «Stern».

    Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp bleibt weiterhin aktiv. Das bedeutet, dass Nachrichten nur von den beteiligten Personen gelesen werden können.

    Auch neue KI-Funktionen ändern nichts an der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei WhatsApp. Die Faktenchecker von «Mimikama» erklären laut «Stern», Daten würden nur bei aktiver Nutzung der KI verarbeitet.

    Kettenbrief warnt vor angeblichem KI-Zugriff auf WhatsApp

    Ein Kettenbrief behauptet laut «n-tv»: «Ab Samstag wird KI auf WhatsApp verfügbar sein und Zugriff auf alle Unterhaltungen haben.» Weiter heisst es, KI könne Gruppennachrichten öffnen und Telefonnummern sehen.

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    Vor dem Wechsel sollten WhatsApp-Chats gesichert werden, während ab November auch ältere iPhones betroffen sind. - keystone

    Auch persönliche Informationen vom Telefon einschliesslich privater Gespräche sollen abrufbar sein. Diese Aussagen sind jedoch falsch, wie «n-tv» schreibt.

    «Der Messengerdienst hat zu jeder Zeit eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiviert», erklärt Burak Kahraman laut «Stern». Dadurch bleiben sämtliche Daten innerhalb der Chats geschützt.

    WhatsApp erweitert Schutzfunktionen für private Gespräche

    WhatsApp bietet laut «Antenne Bayern» innerhalb von Chats neue Datenschutzfunktionen und zusätzliche Sicherheitseinstellungen. Mit einem neuen Schalter in Privat- und Gruppenchats können Nutzer die Meta AI deaktivieren.

    Hast du den WhatsApp-Kettenbrief über KI bereits erhalten?

    Der erweiterte Chat-Datenschutz ist eine freiwillige Zusatzfunktion in WhatsApp. Dann kann auch kein Chatteilnehmer mehr den Chatbot per «@» involvieren.

    Aktivieren Nutzer diese Funktion, werden keine Nachrichteninhalte an die KI weitergeleitet. Der Modus bietet mehr Kontrolle über die eigenen Daten, wie «n-tv» schreibt.

    Meta liest private Chats nicht automatisch mit

    Für die Einstellungen öffnen Nutzer laut «Antenne Bayern» den gewünschten Chat und tippen oben rechts auf das Menü. Anschliessend wählen sie die Chat-Einstellungen oder den Datenschutz aus.

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    Der Prozess könnte weitreichende Folgen für Facebook und Instagram haben. (Symbolbild) - keystone

    Dort aktivieren Nutzer den Schalter «Erweiterter Chat-Datenschutz». Meta AI verarbeitet nur Inhalte, die Nutzer aktiv freigeben.

    Auch ohne diese Aktivierung passiert nichts im Chat, wie «Stern» berichtet. Wer die Funktion nicht einschaltet, muss nicht befürchten, dass Meta private Chats automatisch mitliest.

    Kommentare

    User #1385 (nicht angemeldet)

    Ich habe damit kein Problem wenn die da mitlesen außer es ist wer anderes

    rebiblog

    Ja, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt. Ja, Meta liest nicht automatisch mit. Aber sobald ich den Chatbot per @ einlade, gebe ich Meta Zugriff auf genau die Inhalte, die ich teile. Das ist technisch korrekt – aber datenschutzrechtlich heikel. Denn: **Es gibt kein KI-Geheimnis.** Kein gesetzlicher Schutz wie beim Arzt, Anwalt oder Seelsorger. Was ich der KI sage, kann Meta speichern, auswerten, für Training nutzen – je nach AGB. Und die ändern sich schneller als die meisten sie lesen. Der Kettenbrief ist Unsinn. Aber die Skepsis dahinter ist berechtigt. Wer Meta AI nutzt, sollte wissen: **Vertraulichkeit gibt es nur, solange ich sie nicht aktiv aufhebe.** Und das passiert schneller als man denkt – ein @-Zeichen reicht. Mein Rat: Erweiterter Chat-Datenschutz aktivieren. Nicht aus Panik, sondern aus Prinzip. 🔒

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