Rätselspiel Wordle gehört künftig zum «New York Times»-Portfolio

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    USA,

    Das berühmte Rätselspiel Wordle wurde vom Mutterkonzern der «New York Times» übernommen. Das gab der Verlag kürzlich bekannt.

    Wordle
    Das Wordle-Rätselspiel rettete eine 80-jährie Frau. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die «New York Times» baut ihr Spiele-Portfolio mit dem Rätselspiel Wordle aus.
    • Die Web-Anwendung gibt es erst seit letztem Oktober.

    Das populäre Rätselspiel Wordle ist vom Mutterkonzern der «New York Times» übernommen worden. Das berichtete der Verlag am Montag.

    In Wordle geht es darum, einmal am Tag ein fünfbuchstabiges Wort zu erraten. Dafür hat man sechs Versuche. Jeder muss aus einem existierenden Wort bestehen.

    Das Spiel wurde vom Software-Entwickler Josh Wardle im vergangenen Oktober programmiert und hat seitdem das Netz im Sturm erobert. Zur Popularität hat beigetragen, dass Nutzerinnen und Nutzer ihre Spielergebnisse über soziale Netzwerke wie Twitter teilen konnten.

    Wordle ein riesiger Erfolg

    Nach Angaben der New York Times Company wird Wordle inzwischen täglich von Millionen Menschen gespielt. Entwickler Wardle wird nun zum Millionär. Der Verlag erklärte, der Kaufpreis liege im «unteren siebenstelligen Bereich».

    Der Erfolg wurde in der Branche besonders aufmerksam betrachtet: Dies, weil er komplett ausserhalb der App-Stores stattfand und das Spiel als Web-Anwendung ins Netz gestellt wurde.

    New York Times
    Wordle gehört in Zukunft zum Portfolio von «New York Times Games». - keystone

    Mit den wachsenden Nutzungszahlen wuchs auch die Anzahl der unautorisierten Kopien. Wordle-Clones werden rasch aus den App-Stores rasch entfernt. Doch finden sich im Netz bis heute etliche Wordle-Angebote, die die Spielidee ohne Einverständnis von Wardle kopieren.

    Der Verlag erklärte, Wordle gehöre künftig zum Portfolio von «New York Times Games». Dieses bestehe aus originellen Rätselspielen, die die Anwender jeden Tag aufs Neue begeistern und herausfordern sollen.

    «Die Times hat zum Ziel, das wichtigste Abonnement für englischsprachige Menschen zu werden, welche die Welt verstehen.» New York Times Games sei ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie.

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