Gemini 4 Argon: Google öffnet Zugang zu neuer Spitzen-KI
Google hat Gemini 4 Argon weltweit freigegeben. Das neue KI-Modell soll komplexe Aufgaben lösen und Sicherheitslücken selbstständig erkennen.

Google hat sein neues KI-Spitzenmodell Gemini 4 Argon am 13. Oktober weltweit freigegeben. Entwickler und Unternehmen können über die Gemini API darauf zugreifen, berichtet «Reuters».
Auch zahlende Abonnenten von Google AI Pro und Ultra erhalten Zugang über die Gemini-App. Bereits am 30. September hatte Google das Modell vorgestellt.
Zunächst durften nur ausgewählte Cybersicherheitsexperten im Rahmen des Fairwind-Programms darauf zugreifen, wie «The Verge» berichtet.
Google Gemini 4 Argon soll komplexe Aufgaben lösen
Google bezeichnet Gemini 4 Argon als besonders leistungsfähiges KI-Modell für komplexe Aufgaben. Es soll unter anderem Software entwickeln sowie Sicherheitslücken selbstständig erkennen und beheben können, berichtet «Reuters» unter Berufung auf Google.

Neben der Gemini-App steht Argon für Pro- und Ultra-Abonnenten auch im KI-Modus der Google-Suche bereit. Ultra-Abonnenten erhalten zusätzlich Zugang über die Entwicklungsplattform Google Antigravity, wie «9to5Google» berichtet.
Dort lässt sich das Modell sowohl in der Desktop-App als auch über die Kommandozeile nutzen. Für die Nutzung von Gemini 4 Argon über die API gelten zunächst Einführungspreise, berichtet «The Verge».
Google verlangt zunächst vergünstigte API-Preise
Pro Million Eingabe-Tokens verlangt Google zwei US-Dollar, für die gleiche Menge ausgegebener Tokens zehn US-Dollar. Ab dem 1. Dezember verdoppeln sich die Preise auf vier beziehungsweise 20 US-Dollar, wie «Reuters» berichtet.
Für zwischengespeicherte Eingaben gewährt Google bei erneuter Verwendung einen Rabatt von 95 Prozent, wie aus der API-Dokumentation hervorgeht.
Ein besonderer Schwerpunkt des Modells liegt auf der Cybersicherheit. Argon soll komplexe Schwachstellen in Software selbstständig aufspüren und bei deren Behebung helfen können, wie Google mitteilt.
Google setzt bei Gemini 4 Argon auf Cybersicherheit
Laut «Reuters» erweitert der Konzern sein Fairwind-Programm auf Hunderte zusätzliche Partner. Ausgewählte Sicherheitsexperten erhalten darüber Zugang zu erweiterten Fähigkeiten des Modells.

Für diese vertrauenswürdigen Nutzer hebt Google bestimmte Sicherheitsbeschränkungen auf, damit sie Argon umfassender zur Cyberabwehr einsetzen können. Laut Google entdeckte das Sicherheitsunternehmen Wiz mithilfe von Argon eine kritische Schwachstelle in einer Krankenhaussoftware.
Die Entdeckung half nach Angaben des Konzerns, Hunderttausende Patientendaten besser zu schützen.














