Vor Blinkens Hotel: Demonstranten fordern Druck für Geisel-Deal

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    Hunderte demonstrieren in der israelischen Hauptstadt für einen Geisel-Deal, während US-Aussenminister Antony Blinken zu Besuch ist.

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    Antony Blinken, Aussenminister der USA. (Archivbild) Foto: Amr Nabil/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Amr Nabil

    Während des Besuchs von Antony Blinken in Israel haben Hunderte Menschen vor dem Hotel des US-Aussenministers für ein Abkommen über die Freilassung der israelischen Geiseln in der Gewalt der islamistischen Hamas demonstriert. Blinken traf sich zu dem Zeitpunkt mit Angehörigen der Verschleppten. Die Demonstranten forderten Blinken auf, Druck auf die Regierung von Benjamin Netanjahu auszuüben, um einem Geisel-Deal zuzustimmen.

    Bei einem Treffen mit dem israelischen Staatspräsidenten Izchak Herzog in Tel Aviv hatte Blinken am Morgen gesagt: «Dies ist ein entscheidender Moment, wahrscheinlich der beste, vielleicht die letzte Gelegenheit, die Geiseln nach Hause zu bringen, eine Waffenruhe zu erzielen und alle auf einen besseren Weg zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit zu bringen.»

    Am Nachmittag hatte sich Blinken in Jerusalem mit Netanjahu getroffen. Das Treffen dauerte israelischen Medienberichten zufolge drei Stunden. Es ist Blinkens neunter Besuch seit Beginn des Gaza-Kriegs vor mehr als zehn Monaten in Israel. Nach Angaben des US-Aussenministeriums bleibt er noch bis Dienstag in der Region und wird von Israel nach Ägypten weiterreisen.

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