Verdächtiger nach Sprengstoff-Alarm bei Rheinfelden in Haft
Ein 59-jähriger Deutscher ist am Mittwoch wegen unerlaubten Waffenbesitzes beim Grenzübergang Rheinfelden AG zum deutschen Rheinfelden festgenommen worden. Nun wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überführt, wie die deutschen Polizei- und Justizbehörden am Freitag mitteilten.

Der Polizeieinsatz hatte eine Strassensperrung zur Folge. So war der Grenzübergang der Autobahn A3 am Mittwoch mehrere Stunden lang gesperrt. Grund dafür war der Verdacht einer Gefahrenlage nach dem Einsatz von Sprengstoff-Spürhunden.
Gegen den 59-jähriger Deutschen war ein Haftbefehl ausgestellt worden, wie der Mitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Offenburg vom Freitag zu entnehmen ist. Der Festnahme am Grenzübergang vorausgegangen war eine Hausdurchsuchung, bei der verbotene Waffen sowie eine «pulvrige Substanz» aufgefunden wurde. «Eine erste Analyse deutete darauf hin, dass es sich um eine explosive Mischung handeln könnte», steht im Communiqué.
Gegen den Festgenommenen bestehe ein behördliches Waffenbesitzverbot. Ob ein politischer Hintergrund bestehe, sei Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.
Der Festgenommene war am Mittwoch mit seinem 14-jährigen Sohn unterwegs, gegen den ebenfalls ermittelt werde. Er sei in die Obhut des Jugendamtes übergeben worden.














