U-Boot-Bauer misshandelte Journalistin vor dem Mord

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    Dänemark,

    Nach Ansichten der Staatsanwaltschaft hat der dänische Erfinder Peter Madsen die Journalistin Kim Wall vor dem Mord misshandelt und gefoltert. Die Staatsanwaltschaft teilte vergangene Woche mit, dass der Mord geplant und vorbereitet worden sei.

    Der Erfinder selbst bestreitet einen Mord und gibt an, Walls Tod an Board des U-Bootes sei ein Unfall gewesen. Die Staatsanwaltschaft verlangt lebenslange Haft oder Sicherungsverwahrung für Madsen, den sie als gefährlich einstuft. Der Prozess beginnt am 8. März in Kopenhagen.

    Der Prozess um den Mord der Journalistin beginnt am 8. März in Kopenhagen.
    Der Prozess um den Mord der Journalistin beginnt am 8. März in Kopenhagen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der tatverdächtige Erfinder Peter Madsen hat die Journalistin Kim Wall getötet.
    • Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hat Madsen sie vor dem Mord misshandelt und gefoltert.
    • Der Prozess beginnt am 8. März in Kopenhagen.

    Der tatverdächtige dänische Erfinder Peter Madsen hat die Journalistin Kim Wall nach Ansicht der Staatsanwaltschaft vor dem Mord misshandelt und gefoltert. Das geht aus der Anklageschrift hervor, die am Dienstag komplett veröffentlicht wurde. In der vergangenen Woche hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, der Mord sei geplant und vorbereitet gewesen.

    Laut Anklageschrift nahm Madsen deshalb unterschiedliches Werkzeug mit an Board des U-Bootes, darunter eine Säge, Messer und spitze Schraubenzieher. Er habe die 30 Jahre alte Journalistin an Kopf, Armen und Beinen gefesselt, sie geschlagen, auf sie eingestochen und sie dann getötet, schreiben die Ermittler.

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