Syrien-Konflikt: Krisengespräche zwischen Moskau, Teheran und Ankara

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    Russland, Iran und Türkei diskutieren intensiv über die eskalierende Lage in Syrien. Moskau und Teheran unterstützen die Regierung, Ankara die Opposition.

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    Moskau, Teheran und Ankara sollen angeblich die Lage in Syrien diskutiert haben. - EPA/VYACHESLAV PROKOFIEV / SPUTNIK / KREMLIN POOL

    Der russische Aussenminister Sergej Lawrow hat mit seinen Kollegen im Iran und der Türkei die aktuelle Lage in Syrien erörtert. Die Minister Abbas Arraghchi (Iran) und Hakan Fidan (Türkei) hätten sich in ihren Gesprächen mit Lawrow besorgt gezeigt über die Eskalation durch das Vordringen der Rebellen in den Provinzen Aleppo und Idlib, berichtete die russische Staatsagentur Tass.

    Sie seien sich einig, «dass die gemeinsamen Bemühungen um eine Stabilisierung der Lage in Syrien intensiviert werden müssen». Zudem müsse die Lage im Rahmen des sogenannten Astana-Formats besprochen werden.

    In einer Mitteilung des russischen Aussenministeriums heisst es dazu, dass die territoriale Integrität und Souveränität Syriens «entschlossen unterstützt» werde.

    Astana-Prozess als Hoffnungsschimmer?

    Nach dem militärischen Eingreifen Moskaus im syrischen Bürgerkrieg 2015 begannen trilaterale Gespräche der Schutzmächte Russland, Iran und Türkei, aus denen sich der Astana-Prozess entwickelte – benannt nach dem ersten Treffen in der Hauptstadt Kasachstans.

    Moskau und Teheran unterstützen Syriens Präsidenten Baschar Baschar Al-Assad, Ankara Teile der Opposition. Die Troika ist in den vergangenen Jahren von militärischen zu politischen Fragen in Syrien übergegangen.

    Kommentare

    User #1813 (nicht angemeldet)

    Die Islamische Republik Iran (IRI) hat die Waffenruhe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah vom 27. November begrüsst. Um eine Sonderstellung unter den Regierungen einzunehmen, die nun Erleichterung bekunden, kündigte das iranische Aussenministerium an, Teheran werde auch in Zukunft «die Regierung, das Volk und den Widerstand im Libanon» unterstützen.

    User #1195 (nicht angemeldet)

    Russland hatte noch nie ein Interesse daran dass in Syrien Frieden und Selbstbestimmung herrscht. Schon der Vater des jetzigen Präsidenten war ein Tyrann und hat durch seine Machtansprüche Millionen von Menschen vertrieben. Einen solchen Machtbesessenen wie den jetzigen Präsidenten zu unterstützen sagt eigentlich schon alles aus. Ob das euch in der Redaktion nun gefällt oder nicht. Meine Meinung werdet ihr nicht ändern können geschweige mich von der Wahrheit abbringen. Mit freundlichen Grüßen von einem zur Buche gelegten.

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