Supertaifun «Sinlaku»: Touristen sitzen im Westpazifik fest

Keystone-SDA
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USA,

Ausläufer des herannahenden Supertaifuns «Sinlaku» haben auf Inseln im Westpazifik bereits für erste Schäden gesorgt. Die Nördlichen Marianen seien schon vor dem Eintreffen des Tropensturms von einem flächendeckenden Stromausfall betroffen, sagte Clement Bermudes vom örtlichen Katastrophenschutz vor Journalisten. Auch haben heftige Winde schon Bäume entwurzelt.

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Bild der Schäden nach dem Taifuns Kalmaegi in Talisay City in der Provinz Cebu auf den Philippinen am 4. November 2025. - keystone

Das abgelegene US-Aussengebiet liegt im westlichen Pazifik nordöstlich der Philippinen und gehört politisch zu den Vereinigten Staaten. Die Behörden riefen die Bevölkerung nach Angaben der Zeitung «Marianas Variety News» noch einmal eindringlich auf, Schutz zu suchen. Die Zeitung «Washington Post» bezeichnete «Sinlaku» als «Ungetüm» und «stärksten Sturm auf dem Planeten seit Hurrikan Melissa im Oktober Jamaika traf».

Derweil sitzen nach Angaben des lokalen Fremdenverkehrsamtes etwa 400 Touristen auf den Nördlichen Marianen fest. Grund: Alle internationalen Airlines, die die Region anfliegen, haben wegen «Sinlaku» den Flugverkehr eingestellt, darunter United Airlines und Philippine Airlines. Die Inseln Saipan, Tinian und Rota sind vor allem bei Urlaubern aus Asien wegen ihrer traumhaften Strände beliebt.

Gouverneur David Apatang mahnte: «Das ist kein Sturm, den wir uns leisten können, auf die leichte Schulter zu nehmen.» Die Menschen sollten in ihren Häusern oder Notunterkünften bleiben und unbedingt die Strassen meiden. Der Nationale Wetterdienst forderte die Bevölkerung auf, nicht nach draussen zu gehen, «da umherfliegende Trümmerteile leicht schwere Verletzungen verursachen können».

Zuletzt sei eine anhaltende Windstärke von etwa 250 Kilometer pro Stunde gemessen worden. Meteorologen erwarten, dass der Supertaifun als Sturm der höchsten Kategorien 4 oder 5 über das Gebiet ziehen wird.

Bereits am Montag hatten die Behörden die höchste Alarmstufe ausgerufen. Auch das weiter südlich gelegene US-Territorium Guam bereitet sich auf mögliche Auswirkungen des Sturms vor.

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