Saudi-Arabien verteidigt nach Kritik aus USA Öl-Förderkürzung

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    Nach der Kritik von Joe Biden verteidigt Saudi-Arabien die geplante Förderkürzung der Opec+ Ölallianz.

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    Joe Biden und Mohammed Bin Salman - Saudi Royal Palace/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Saudi-Arabien wird von den USA stark kritisiert.
    • Das Königreich verteidigt die geplante Federkürzung der Ölallianz.

    Nach der Kritik aus den USA an Saudi-Arabien hat das Königreich die geplante Förderkürzung der Ölallianz Opec+ verteidigt.

    Der Beschluss sei aus «rein wirtschaftlichen» Gründen gefällt worden. Das sagte der saudische Aussenminister Faisal bin Farhan am Dienstagabend dem Nachrichtensender Al-Arabija.

    «Die Opec+-Staaten haben verantwortungsvoll gehandelt und die passende Entscheidung getroffen.» Es gehe dabei um die Stabilität des Marktes.

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    Opec rechtfertigt ihre Förderpolitik. - dpa

    Biden äussert Kritik

    US-Präsident Joe Biden äusserte nach der jüngsten Entscheidung zur Förderkürzung der Opec+ scharfe Kritik an Saudi-Arabien. Er sagte dem Sender CNN am Dienstag, es sei Zeit, die Beziehungen zu dem führenden Opec-Land zu überdenken. «Es wird einige Konsequenzen für das geben, was sie mit Russland gemacht haben», erklärte Biden weiter.

    Saudi-Arabien und Russland gelten als die führenden Kräfte im Ölverbund Opec+. Dieser will von November an zwei Millionen Barrel (je 159 Liter) täglich weniger Öl fördern.

    US-Senatoren aus Bidens demokratischer Partei hatten die weitgehende Einstellung der militärischen Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien gefordert. Da das Land mit der Zustimmung zur Förderkürzung Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine unterstütze. So sollen unter anderem die Waffenlieferungen weitgehend eingefroren werden.

    Verhältnis ist derzeit belastet

    Die USA und das islamisch-konservative Königreich sind eigentlich seit Jahrzehnten Partner. Trotz eines Besuchs Bidens in Saudi-Arabien in diesem Sommer ist das Verhältnis derzeit jedoch belastet. Nicht zuletzt wegen des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi vor vier Jahren in Istanbul durch ein Killerkommando aus Riad.

    US-Geheimdienste machen den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman dafür verantwortlich. Dieser weist die Anschuldigung zurück.

    Faisal bin Farhan sagte, die Beziehungen mit den USA unterstützten die Sicherheit und Stabilität in der Region. Die militärische Kooperation zwischen Riad und Washington diene den Interessen beider.

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