Protest

    Pro-Palästina-Protest im Gebäude der «New York Times»

    Keystone-SDA
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    USA,

    Propalästinensische Demonstranten haben bei einer Protestkundgebung in New York das Gebäude der «New York Times» betreten.

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    Studentische Demonstrierende blockieren den Eingang der «New York Times». Foto: Barry Williams/TNS via ZUMA Press Wire/dpa - sda - Keystone/TNS via ZUMA Press Wire/Barry Williams

    Bei einer Protestkundgebung in New York haben sich propalästinensische Demonstranten Zutritt zum Gebäude der «New York Times» verschafft. Wie die US-Zeitung am Donnerstag (Ortszeit) berichtete, sei ein Protestzug mit Tausenden Teilnehmern in Richtung des Times Square in Manhattan gezogen. Dabei seien einige vor dem Wolkenkratzer stehengeblieben, in dem die Zeitung ihren Hauptsitz hat. Dutzende Personen seien in die Eingangshalle eingedrungen, hiess es.

    Die Zeitung «New York Daily News» berichtete, etwa 30 Personen hätten in der Lobby der «New York Times» Augenzeugen zufolge Parolen skandiert. Demonstranten hätten ihre Gesichter im Gebäude mit Palästinensertüchern verhüllt.

    Das Sicherheitspersonal habe sie kurz gewähren lassen, über Festnahmen gab es zunächst keine Angaben. Die Demonstranten hätten ein Café im selben Gebäude mit den Worten «Blut an euren Händen», «Free Gaza» und «Free Palestine» besprüht. Bei einem Polizeiauto vor dem Hochhaus sei die Heckscheibe eingeschlagen worden, hiess es.

    Protest gegen Berichterstattung

    Der Protest habe sich gegen die Berichterstattung der «New York Times» gerichtet, hiess es weiter. Die Demonstranten warfen demnach dem Blatt eine «proisraelische Tendenz» vor.

    Die «New York Times» wies Kritik an ihrer Berichterstattung über den Krieg zwischen Israel und der Hamas zurück. Sie habe «ausführlich und mit Fairness, Unparteilichkeit und einem umfassenden Verständnis für die Komplexität des Konflikts» berichtet, hiess es in einer Stellungnahme, die der «New York Daily News» vorlag.

    «Wir unterstützen in vollem Umfang das Recht dieser Gruppe, ihren Standpunkt zu äussern, auch wenn wir mit ihrer Beschreibung unserer Berichterstattung nicht einverstanden sind.»

    Seit dem Angriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober geht das israelische Militär massiv gegen Ziele der Terroristen im Gazastreifen vor.

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