Paléo-Festival wird bei seiner 50. Ausgabe länger dauern
Das Paléo-Festival wird kommendes Jahr anlässlich seiner 50. Ausgabe einen Tag länger dauern. Das Festival 2026 war mit 250'000 Besuchern erneut ausverkauft.

Anstelle am Dienstag wird das Paléo 2027 an einem Montag beginnen, genauer gesagt am 19. Juli. Wie sieht das Programm aus? Vor der Presse wollte Festivalleiter Daniel Rossellat dazu keine näheren Angaben machen. Der Gründer des grössten Schweizer Festivals bestätigte, dass er nach der 50. Ausgabe den Vorsitz des Organisationskomitees abgeben werde, um sich fortan ausschliesslich auf den Vorsitz des Paléo-Vereins zu konzentrieren.
Das Festival erstreckte sich bisher selten über sieben Tage. Auch die 40. Ausgabe im Jahr 2015 hatte an einem Montag begonnen, mit Robbie Williams als Headliner, während Jean-Jacques Goldmann 1991 nach dem Festival ein zusätzliches Konzert gegeben hatte.
Rossellat bekräftigte, dass er «überall glückliche Menschen getroffen» habe. Der ehemalige Stadtpräsident von Nyon freute sich zudem über eine Ausgabe, die ohne grössere Zwischenfälle verlief, wozu auch «das freundliche Wetter» beigetragen habe.
Das Festival, das mit 250'000 Besucherinnen und Besuchern erneut ausverkauft war, überschritt am Samstag die Marke von acht Millionen Zuschauern seit seiner Gründung.
Begeistert würden die Festivalbesucher mit dem Fahrrad zur Plaine de l’Asse zu fahren, so Rossellat weiter. Er räumte nur einen einzigen Wermutstropfen ein: die Einstellung des Projekts «Moon Music», bei dem Künstler in der Luft auftreten konnten, befestigt an einem mit Helium gefüllten Ballon. Nach einer Kontrolle stellte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) fest, dass dieses Luftfahrzeug nicht zugelassen war. Dies werde für das Festival eine Geldstrafe nach sich ziehen.
Auch in musikalischer Hinsicht sprach der Programmleiter Jacques Monnier von einer «Traumausgabe». Zu den Höhepunkten zählte er Katy Perrys Konzert am Samstagabend. Er wies darauf hin, dass am Samstagmorgen 12'000 Menschen versucht hätten, Tickets für dieses Konzert zu ergattern, wobei das Paléo täglich 1500 Tickets in den Verkauf gibt. Man habe noch nie eine derartige Nachfrage gehabt.
Monnier lobte unter anderem «die makellosen Konzerte» anderer «Ikonen», wie The Cure und Gorillaz. Er würdigte zudem die Auftritte der Schweizer Künstler, die zwanzig Prozent des Programms ausmachten.






