Hamas

    Netanjahu: Israel im Existenzkampf gegen «die Hamas-Monster»

    Keystone-SDA
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    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bezeichnet den Gaza-Krieg als existenziellen Kampf für Israel.

    Benjamin Netanjahu
    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. (Archivbild) - afp

    «Bei dem Krieg geht es darum: Es sind entweder wir, Israel, oder sie, die Hamas-Monster», sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag bei der zentralen Zeremonie zum Soldatengedenktag auf dem Herzlberg in Jerusalem. «Entweder Existenz, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand oder Auslöschung, Massaker, Vergewaltigungen und Unterwerfung.» Netanjahu sagte, Israel sei «entschlossen, in diesem Kampf zu siegen». Der Feind werde «weiter einen hohen Preis für seine bösartigen Taten zahlen».

    Ein Sieg über die Hamas bedeute, alle Geiseln nach Hause zu bringen», sagte der Regierungschef weiter. Ein solcher Sieg werde «unsere Existenz und unsere Zukunft sichern». Der Preis den Israel dafür zahlen müsse, sei jedoch sehr hoch, sagte er mit Blick auf die vielen Toten seit dem 7. Oktober. Der Kampf um Israels Unabhängigkeit dauere an.

    Konsequenzen des Konflikts

    Auslöser des Gaza-Kriegs war das beispiellose Massaker, das Terroristen der Hamas und anderer islamistischer Gruppen am 7. Oktober in Israel verübten. Sie töteten 1200 Menschen, nahmen 250 weitere als Geiseln und verschleppten sie in den Gazastreifen. Im folgenden Krieg wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde vom Montag mehr als 35'000 Palästinenser getötet, wobei die unabhängig kaum zu verifizierende Zahl nicht zwischen Zivilisten und Kämpfern unterscheidet.

    Die hohe Zahl ziviler Opfer im Gaza-Krieg und die humanitäre Katastrophe für die palästinensische Zivilbevölkerung haben international scharfe Kritik am Vorgehen Israels ausgelöst. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums sind seit dem 7. Oktober mehr als 700 israelische Sicherheitskräfte getötet worden. Darunter nach Militärangaben 620 Soldaten. Dies schliesst die am Tag des Massakers selbst Getöteten und die während der Bodenoffensive Gefallenen ein, die drei Wochen später begann.

    Kommentare

    User #6838 (nicht angemeldet)

    Der nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, hat erklärt, die Regierung von Präsident Joe Biden betrachte die Tötung von Palästinensern im Gazastreifen durch Israel nicht als Völkermord.

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