Libanon: Nicht explodierte Granate schlägt auf UN-Gelände ein

    Keystone-SDA
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    Libanon,

    Im Libanon ist eine nicht explodierte Granate auf UN-Gelände gelandet, verletzt wurde niemand. Es ist unklar, von wem sie abgeschossen wurde.

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    UN-Truppen im Libanon sind mehrmals unter Beschoss gekommen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine nicht explodierte Granate ist auf dem Gelände der Unifil-Truppen gelandet.
    • Sie wurde kontrolliert zur Explosion gebracht.
    • Es ist unklar, ob sie von Israel oder der Hisbollah abgefeuert worden ist.

    Eine nicht explodierte Artilleriegranate ist auf einem Stützpunkt der UN-Friedensmission im Libanon (Unifil) eingeschlagen. Das 155-Millimeter-Geschoss sei von italienischen Sprengstoffexperten kontrolliert zur Explosion gebracht worden, hiess es in einer Unifil-Mitteilung.

    Verletzt wurde niemand. Die Blauhelme seien wegen der andauernden Gefechte zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz und den israelischen Streitkräften in Schutzräumen gewesen. Von wem die Granate abgeschossen worden war, blieb zunächst unklar.

    Israel will Vorfall unverzüglich untersuchen

    «Wir erinnern alle Akteure an ihre Pflichten, die Sicherheit von Personal und Einrichtungen der UN zu gewährleisten. Absichtliche Angriffe auf Friedenstruppen sind ein schwerer Verstoss gegen das humanitäre Völkerrecht und der UN-Sicherheitsratsresolution 1701», hiess es in der Mitteilung weiter.

    Italiens Aussenminister Antonio Tajani forderte den neuen israelischen Aussenminister Gideon Saar auf, für die Sicherheit der Blauhelme zu sorgen. Saar habe eine unverzügliche Untersuchung zugesichert, teilte die Regierung in Rom mit.

    Kommentare

    User #3275 (nicht angemeldet)

    Die UN hat dort grundsätzlich nichts zu suchen.

    User #4521 (nicht angemeldet)

    Was macht die UN da noch, sie haben diese Eskalation ja nicht verhindert, das wäre eigentlich ihre Aufgabe gewesen, das Gegenteil ist passiert, die konnten ja all in den Jahren Waffen, Munition und Raketen beschaffen! Und wo haben die all das Geld für dieses Kriegs Material her?

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