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    Krebskranke Mutter befreiter Geisel Noa ist gestorben

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    Israel,

    Die schwer kranke Liora Argamani hatte ihre Tochter noch vor ihrem Tod wiedersehen wollen. Vor gut drei Wochen ging ihr Wunsch in Erfüllung. Sie ist gestorben.

    Die heute 26-jährige Noa Argamani vor ihrer Entführung in den Gazastreifen, wo sie bis zu ihrer Befreiung durch israelische Soldaten acht Monate festgehalten wurde.
    Die heute 26-jährige Noa Argamani vor ihrer Entführung in den Gazastreifen, wo sie bis zu ihrer Befreiung durch israelische Soldaten acht Monate festgehalten wurde. - ---/Hostages Families Forum Headquarters/AP/dpa

    Gut drei Wochen nach der Befreiung ihrer Tochter Noa aus der Gewalt der Hamas im Gazastreifen ist die schwer kranke Liora Argamani gestorben. Das behandelnde Ichilov-Spital in Tel Aviv und das Forum der Geiselfamilien bestätigten den Tod der Frau. Sie sei 61 Jahre alt geworden, berichteten Medien.

    Benny Gantz, bis vor Kurzem Mitglied des inzwischen aufgelösten Kriegskabinetts, und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu drückten Noa und ihrem Vater ihr Beileid aus. Liora hatte mehrfach öffentlich in herzergreifenden Videos darum gebeten, ihre entführte Tochter vor ihrem Tod noch einmal wiederzusehen zu können. Vor gut drei Wochen rettete eine israelische Spezialeinheit die 25-jährige Noa dann zusammen mit drei anderen Geiseln aus der Gewalt der islamistischen Hamas.

    Erstmals öffentlich zu Wort gemeldet

    Das Schicksal der vom Nova-Musikfestival entführten jungen Israelin berührte das Land und viele Menschen darüber hinaus schon seit Langem. Aufnahmen, wie sie von Terroristen auf einem Motorrad entführt wurde und dabei verzweifelt und weinend um Hilfe rief, gingen um die Welt. Ihr damals ebenfalls verschleppter Freund ist immer noch als Geisel im Gazastreifen.

    Bei einer Demonstration gegen die israelische Regierung hatte Noa sich am Wochenende erstmals nach ihrer Befreiung mit einem Appell gegen den Hass öffentlich zu Wort gemeldet. «Ich wünsche uns allen friedlichere Tage, ruhigere Tage, an denen wir von Familie, Freunden und guten Menschen umgeben sind. Am wichtigsten ist, dass wir lernen zu lieben und nicht zu hassen», sagte sie in einer Videobotschaft, die bei einer Kundgebung in der Küstenmetropole Tel Aviv am Samstag gezeigt wurde.

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