Keine Überlebenden nach Flugzeugabsturz bei Moskau

    Lara Marty
    Lara Marty

    Russland,

    Ein russisches Passagierflugzeug mit 71 Menschen an Bord ist im Gebiet Moskau abgestürzt. Wie die russische Nachrichtenagentur Tass meldet, gibt es keine Überlebenden.

    Es wurden Teile des abgestürzten russischen Fliegers der Saratov Airlines gefunden und dies rund 40 Kilometer vom Domodedovo Flughafen entfernt.
    Es wurden Teile des abgestürzten russischen Fliegers der Saratov Airlines gefunden und dies rund 40 Kilometer vom Domodedovo Flughafen entfernt. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei dem Flugzeugabsturz bei Moskau sind alle Passagiere ums Leben gekommen.
    • Laut einem Vertreter des russischen Rettungsdienstes hatten die Menschen an Bord «keine Chance».

    An Bord der Maschine befanden sich 65 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder. Das Flugzeug war demnach unterwegs in die Stadt Orsk nahe der Grenze zu Kasachstan. Ein Vertreter des russischen Rettungsdienstes sagte der Nachrichtenagentur Interfax, dass die Menschen an Bord «keine Chancen» gehabt hätten – es gebe keine Überlebenden. Interfax meldete zudem, dass die Wrackteile des Flugzeugs über eine Länge von einem Kilometer am Absturzort verteilt gewesen seien.

    Vier schwere Unglücke in den letzten acht Jahren

    Seit 2010 sind in Russland mindestens vier Passagiermaschinen verunglückt. Insgesamt haben 240 Menschen ihr Leben verloren.

    Der letzte Absturz ereignete sich im März 2016. Damals stürzte eine Boeing 737-800 aus Dubai bei Sturm auf den Flughafen der Millionenstadt Rostow am Don. Alle 62 Menschen an Bord starben.

    Zweieinhalb Jahre zuvor war eine Boeing 737-500 beim Anflug auf die russische Stadt Kasan hart auf der Landebahn aufgeschlagen und in Flammen aufgegangen. Alle 50 Passagiere kamen ums Leben.

    Die Maschine der Fluggesellschaft Saratow Airlines vom Typ An-148 sei nach dem Start vom Flughafen Domodedowo vom Radar verschwunden, teilten die Behörden der Nachrichtenagentur Tass mit. Verkehrsminister Maxim Sokolow sei zum Absturzort südöstlich von Moskau unterwegs. Es seien Trümmerteile der Maschine vom Typ An-148 sowie mehrere Tote im Gebiet Moskau gefunden worden.

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