Junta-Chef in Mali erhält verlängerbares Präsidentenmandat

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    Malis Junta-Chef hat ein fünfjähriges Präsidentenmandat erhalten. Dieses kann so oft wie nötig und ohne Wahlen verlängert werden.

    Assimi Goïta
    Assimi Goita hat ein Präsidentenmandat bekommen. (Archivbild) - dpa

    Die Militärbehörden in Mali haben dem Junta-Chef am Donnerstag ein fünfjähriges Präsidentenmandat gewährt. Das Mandat kann «so oft wie nötig» und ohne Wahlen verlängert werden.

    Der Schritt wurde von den 131 anwesenden Mitgliedern des Nationalen Übergangsrats einstimmig unterstützt, wie ein AFP-Journalist berichtete. Damit ist der Weg frei für General Assimi Goita, das westafrikanische Land bis mindestens 2030 zu führen. Nur noch der Junta-Chef selbst muss das Vorhaben noch billigen.

    Assimi Goita seit Mai 2021 an der Macht

    Eigentlich hatte die Militärregierung ursprünglich angekündigt, im März 2024 wieder zu einer Zivilregierung zurückzukehren. Zuletzt hatte die Militärführung Malis wiederholt Freiheiten eingeschränkt, um ihre Macht zu festigen.

    Mali wird seit mehr als einem Jahrzehnt von massiver Gewalt geplagt. Seit 2020 fanden im Land zwei Militärputsche statt. Im August 2020 stürzten Militärs unter Führung von Goita den damaligen Staatschef Ibrahim Boubacar. Im Mai 2021 setzte Goita dann die zivile Spitze einer Übergangsregierung ab und ernannte sich selbst zum Übergangspräsidenten.

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