Jemen unschuldig beim Angriff auf saudische Anlagen

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    Saudi-Arabien,

    In Saudi-Arabien gab es im September 2019 einen Anschlag auf eine Erdölanlage. Die Huthi-Rebellen aus Jemen sind laut der Uno unschuldig.

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    Huthi-Rebellen in Jemen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im September 2019 wurde ein Anschlag auf eine saudische Erölanlage verübt.
    • Die Huthi-Rebellen reklamierten diesen für sich, die Uno verneint dies jedoch.
    • Die Reichweite der Raketen reiche nicht bis ins Gebiet der Huthi, was eine Unschuld zeigt.

    Die Huthi-Rebellen im Jemen sind entgegen eigener Darstellung nicht für Angriffe auf Erdölanlagen in Saudi-Arabien im September verantwortlich. Dieser Meinung sind Experten der Vereinten Nationen.

    Reichweite spricht gegen Huthi

    Die Reichweite der eingesetzten Drohnen und Raketen reiche nicht bis ins Huthi-Gebiet im Jemen. Dies heisst es in einem vertraulichen Bericht eines Uno-Jemen-Komitees.

    Zudem seien die Saudi-Aramco-Anlagen in Abkaik und Churais aus dem Norden angegriffen worden. Eine Attacke aus Huthi-Gebieten hätte aber aus dem Süden kommen müssen. Die USA sehen die Verantwortung für die Attacke beim Iran, der aber jegliche Verwicklung zurückweist.

    Verdacht der USA gestärkt

    Die Experten erklärten weiter, dass die vergleichsweise ausgereiften Waffen ihrer Meinung nach nicht im Jemen gebaut wurden. Das Uno-Komitee hat die Aufgabe, Sanktionen gegen den Jemen zu überprüfen.

    Ziel der Untersuchung war nicht, die Angreifer zu identifizieren. Schon bald nach den Attacken am 14. September hatten die mit dem Iran verbündeten Huthis die Tat für sich reklamiert.

    Neue Sanktionen statt Vergeltung

    Doch die Darstellung der Uno-Experten dürfte die Position der USA stärken, dass der Iran dahintersteckt.

    Die Veröffentlichung des Berichts fällt in eine Zeit besonders starker Spannungen zwischen den beiden Erzrivalen. Aus Rache für die gezielte Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani durch die USA hatte der Iran irakische US-Stützpunkte angegriffen. US-Präsident Donald Trump verzichte am Mittwoch auf die Drohung militärischer Vergeltung, kündigte aber neue Sanktionen an.

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