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    IWF gibt Argentinien weitere Milliarden

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    USA,

    IWF bewilligt Argentinien eine weitere Kredittranche von 4,7 Milliarden US-Dollar.

    Kredittranche
    Der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Kredittranche über 4,7 Milliarden US-Dollar für Argentinien freigegeben. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/PABLO ANELI

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat dem hoch verschuldeten Argentinien eine weitere Kredittranche über 4,7 Milliarden US-Dollar zur sofortigen Auszahlung bewilligt. Der IWF sieht Potenzial, dass die neue Regierung von Javier Milei nötige Reformen schafft.

    Mit der Tranche wolle man die «starken politischen Bemühungen» der neuen Regierung von Präsident Javier Milei unterstützen, die makroökonomische Stabilität wiederherzustellen und das Programm wieder auf Kurs zu bringen.

    Der seit Dezember regierende Milei hatte die Wahl mit radikalen Forderungen nach einer wirtschaftlichen und politischen Kehrtwende gewonnen. Gegen seinen Reformkurs gab es grosse Proteste und vor Kurzem einen Generalstreik.

    Mileis Herausforderungen und Hoffnungen

    Der IWF hatte Argentinien 2018 den grössten Kredit seiner Geschichte über 57 Milliarden Dollar gewährt. Mit der jetzt bewilligten Tranche erreichten die bisher ausgezahlten Kreditgelder etwa 40 Mrd. Dollar, teilte der IWF am Mittwoch weiter mit.

    Das damals vereinbarte Programm sei erheblich vom Kurs abgekommen, was die inkonsequente Politik der vorherigen Regierung widerspiegele, sagte IWF-Direktorin Kristalina Georgiewa laut Mitteilung.

    «Inmitten dieses schwierigen Erbes – hohe und steigende Inflation, erschöpfte Reserven und hohe Armutsraten – ergreift die neue Regierung mutige Massnahmen zur Wiederherstellung der makroökonomischen Stabilität und zur Beseitigung langjähriger Wachstumshemmnisse.» Einzelne Tranchen werden jeweils nach technischen Überprüfungen freigegeben, bei denen Argentinien nachweisen muss, die vom IWF geforderten Reformen umzusetzen.

    Argentinien steckt seit Jahren in einer schweren Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Inflationsrate liegt bei 115 Prozent. Das Land leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, geringer Produktivität der Industrie und einer grossen Schattenwirtschaft, die dem Staat viele Steuereinnahmen entzieht. Die Landeswährung Peso wertet gegenüber dem US-Dollar immer weiter ab, der Schuldenberg wächst ständig.

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