Israels Ministerpräsident erneut wegen Korruptionsverdachts befragt

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    Israels Präsident Benjamin Netanjahu wurde ein weiteres Mal wegen des Verdachts der Korruption befragt.

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    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Benjamin Netanjahu wird weiter der Korruption verdächtigt.
    • Gegen ihn liegen bereits zwei Anklagen in anderen Fällen vor.

    Die Polizei hat Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu erneut wegen des Verdachts der Korruption befragt. Dabei geht es einem Bericht des Armee-Senders vom Dienstag zufolge um einen Fall, in den auch die grösste Telekomgesellschaft des Landes verwickelt ist. Die Polizei und Netanjahu lehnten eine Stellungnahme ab.

    Die Justiz-Behörden werfen Netanjahu vor, Bezeq Telecom Israel regulatorische Vorteile verschafft zu haben als Gegenleistung für positiven Berichten über ihn und seine Frau auf einer Internetseite, die zu dem Unternehmen gehört. Netanjahu, Bezeq und der Eigentümer des Unternehmens weisen die Vorwürfe von sich. Die Polizei hat Netanjahu in dem Fall bereits früher befragt. Eine Entscheidung, ob eine Anklage empfohlen werden soll, steht jedoch noch aus.

    Bereits zwei Anklagen eingereicht

    In zwei weiteren Korruptionsermittlungen hat sich die Polizei bereits für eine Anklage ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung darüber liegt bei der israelischen Generalstaatsanwaltschaft und könnte erst in Monaten getroffen werden.

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