Israels Minister Katz: Werden Grenzdörfer im Libanon zerstören

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    Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat die Zerstörung aller Häuser in grenznahen Dörfern im Süden des Libanon angekündigt.

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    Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat die Zerstörung aller Häuser in grenznahen Dörfern im Süden des Libanon angekündigt. - keystone

    Damit wolle man die Bedrohung für die Einwohner des israelischen Grenzgebiets durch die libanesische Hisbollah-Miliz «ein für alle Mal beseitigen», sagte Katz nach Angaben seines Büros. Als Vorbild dienten dabei die Ortschaften Rafah und Beit Hanun im Gazastreifen, sagte er. Diese waren im Gaza-Krieg praktisch vollständig zerstört worden.

    Viele Ortschaften im Süden des Libanon gelten als Hochburgen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. Die israelische Führung wirft der Hisbollah vor, von dort aus auch immer wieder zivile Wohngebiete im Norden Israels beschossen zu haben. Ein Armeesprecher sagte, binnen eines Monats habe es bis zu 5.000 Angriffe der Hisbollah mit Raketen, Mörsergranaten und Drohnen auf Israels Norden gegeben.

    Aus libanesischen Sicherheitskreisen hiess es, es gebe bereits jetzt massive Schäden in zahlreichen Grenzdörfern. In Gegenden wie Aita al-Schaab, Chiam oder Kfar Kila seien ganze Wohnviertel zerstört worden.

    Katz sagte den Angaben zufolge, die Rückkehr von mehr als 600.000 Bewohnern des Libanon südlich des Litani-Flusses, die in Richtung Norden geflohen seien, werde vollständig untersagt, «solange nicht die Sicherheit und das Wohlergehen der Bewohner des Nordens gewährleistet sind».

    Nach Beginn des Iran-Kriegs vor einem Monat hatte auch die Hisbollah ihre Angriffe auf Israel wieder aufgenommen. Israel reagierte mit heftigen Luftangriffen und Bodeneinsätzen in dem nördlichen Nachbarland.

    Die israelische Armee war von der Grenze aus auf libanesisches Gebiet vorgedrungen, es kommt immer wieder zu Kämpfen. Nach Angaben eines Militärsprechers halten die Truppen sich weiterhin vor allem in libanesischen Grenzgebieten auf, nur vereinzelt komme es für Razzien oder gezielte Einsätze zu tieferen Vorstössen.

    Katz hatte zuletzt gesagt, Israel wolle bis auf weiteres das Gebiet bis zum Litani-Fluss im Südlibanon kontrollieren. Im Libanon fürchtet man eine dauerhafte Besatzung des Gebiets.

    Libanesische Sicherheitskreise berichteten zudem, dass die israelische Armee auch ihre Angriffe in der Bekaa-Ebene im Osten des Landes verstärkt habe. Ziel sei es, auch dort Verbindungswege der Hisbollah in Richtung Süden zu unterbrechen.

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    Kommentare

    User #5444 (nicht angemeldet)

    Haha….Zense: undifferenzierter Genozid. Ja was ist es denn sonst was die Israelis betreiben?

    User #1307 (nicht angemeldet)

    Die Zerstörungen nützen niemanden etwas, es scheuert nur die Wut!

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