Iran dementiert Hackerangriffe auf Universitäten

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    Der Iran hat den Vorwurf des US-Justizministeriums zurückgewiesen, Hackerangriffe auf 300 Universitäten verübt zu haben.

    Der Iran dementiert die Hackerangriffe.
    Der Iran dementiert die Hackerangriffe. - Keystone

    «Diese Unterstellungen gegen Mitarbeiter einer iranischen IT-Firma sind grundlos und reflektieren lediglich erneut die Feindseligkeit der amerikanischen Regierung gegenüber dem Iran», sagte Aussenamtssprecher Bahram Ghassemi am Samstag.

    Ghassemi rief die USA auf, konkrete Beweise für ihre Behauptungen vorzulegen. Sonst müsse man davon ausgehen, dass sie nur Vorwände schaffen wollten, um neue Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, um den technologischen Fortschritt des Landes aufzuhalten.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Iran soll Hackerangriffe auf 300 Universitäten verübt haben.
    • Die Regierung bestreitet die Vorwürfe des US-Justizministeriums aber vehement.

    Das US-Justizministerium hatte am Freitag neun iranische Staatsbürger beschuldigt, im Auftrag der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) zwischen 2013 und 2017 Hackerangriffe auf mehr als 300 Universitäten weltweit verübt und dabei Daten gestohlen zu haben. Zeitgleich zu der Anklage verhängte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen das Mabna Institut und die neun Beschuldigten.

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