Hochrangige Kommandanten in letzter IS Bastion Syriens vermutet

    Keystone-SDA
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    Tunisien,

    Das Gebiet des IS in Syrien begrenzt sich auf nur noch wenige Quadratkilometer. In dem Gebiet sollen sich hochrangige Führer der Terromiliz aufhalten.

    Eine zerstörte Stadt.
    Der IS hat in Syrien noch ein Gebiet von rund vier Quadratkilometer (Symbolbild). - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der letzten Bastion des IS in Syrien werden hochrangige Kommandaten vermutet.
    • Ob sich der Anführer des IS, al-Bagdadi, auch dort aufhält, ist jedoch nicht sicher.

    Das einst grosse Teile Syriens und des Irak umfassende «Kalifat» der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist nach Angaben der kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) auf einen vier Quadratkilometer grossen Flecken im Osten Syriens zusammengeschrumpft.

    Unter den Kämpfern, die diesen verteidigten, seien «einige hochrangige IS-Anführer», sagte SDF-Kommandant Heval Roni der Nachrichtenagentur AFP heute Montag. Von IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi «haben wir nichts gehört», fügte er hinzu.

    Unklarheit über al-Bagdadi

    Die militärisch von den USA unterstützten SDF-Truppen wüssten «nicht genau wer» sich im Rest-«Kalifat» befinde, gab Roni zu. Es handle sich aber wohl hauptsächlich um Kommandanten aus dem Irak. Es wird davon ausgegangen, das IS-Anführer al-Bagdadi noch am Leben ist. Im Mai hatte ein irakischer Geheimdienstvertreter erklärt, der meistgesuchte Mann der Welt halte sich auf syrischem Gebiet nahe der Grenze zum Irak auf.

    Die SDF-Truppen sind kurz davor, den vor vier Monaten begonnenen Angriff auf die letzte IS-Bastion abzuschliessen. Diese bestehe nurmehr aus einer Handvoll Weiler im Tal des Euphrat, sagte SDF-Kommandant Roni. «Geografisch gesehen sind nur noch vier Quadratkilometer zwischen Baghus und der syrischen Grenze unter IS-Kontrolle.»

    Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden seit Beginn der Offensive am 10. September mehr als 1200 Dschihadisten und rund halb so viele SDF-Kämpfer getötet. Mehr als 400 Zivilisten seien gestorben, die meisten von ihnen bei Luftangriffen der US-geführten Koalition.

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