Helfer warnen vor vielen Landminen in Syrien

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Syrien,

Die britische Hilfsorganisation Halo Trust ruft zu internationalem Einsatz auf, um die zahlreichen Landminen in Syrien zu räumen.

ARCHIV - Ein Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte sucht im syrischen Al-Rakka im Jahr 2017 nach Minen und Bomben, die von der Terrormiliz Islamischer Staat zurückgelassen wurden. Foto: Asmaa Waguih/dpa
Ein Soldat sucht nach Minen und Bomben. (Archivbild) - sda - Keystone/AP/Asmaa Waguih

Die britische Hilfsorganisation Halo Trust fordert internationale Bemühungen, um die vielen Landminen in Syrien zu räumen und das Land sicherer zu machen. «Zurückkehrende Syrer wissen schlicht nicht, wo die Landminen liegen und warten. Sie sind über Felder, Dörfer und Städte zerstreut, deshalb sind die Menschen schrecklich gefährdet», teilte Halo Trust mit.

In Syrien gebe es aktuell «Millionen» Landminen und nicht explodierte Sprengsätze sowie Streumunition. Nach 13 Jahren Bürgerkrieg sind viele Gebiete des Landes bis heute voller solcher Kampfmittel.

Anhaltende Bedrohung durch Minenkampfmittel

Sie sind eine anhaltende Bedrohung für die Menschen im Land wie auch für Hunderttausende geflüchtete Syrer, die nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad zurückkehren könnten. Einigen Schätzungen zufolge könnte es Jahrzehnte dauern, bis alle Minen und Sprengsätze geräumt sind.

Damian O'Brien, der bei Halo Trust das Syrien-Programm leitete, sagte: «So etwas wie in Syrien habe ich noch nie gesehen». Zehntausende kommen täglich durch schwer verminte Gebiete was zu unnötigen tödlichen Unfällen führt.

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