Grosser Kokainfund in Liberia: 3,9 Tonnen beschlagnahmt

    Keystone-SDA
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    Liberia,

    Fahnder im westafrikanischen Liberia haben bei einer Razzia 3,9 Tonnen Kokain im geschätzten Wert von mehr als 370 Millionen US-Dollar beschlagnahmt. Es handele sich um den mit Abstand grössten Drogenfund der vergangenen Jahre in dem Küstenland, sagte Informationsminister Jerolinmek Piah bei einer Pressekonferenz am Dienstagabend. Die Polizei bestätigte dem britischen Sender BBC den geschätzten Wert des Fundes.

    Kokain
    In Liberia wurden 3,9 Tonnen Kokain sichergestellt. (Symbolbild) - keystone

    Das beschlagnahmte Kokain war demnach in Kisten und Koffern verpackt und wurde in einem Haus am Stadtrand der Hauptstadt Monrovia aufbewahrt. Bei der Razzia wurden zwei ausländische Staatsangehörige festgenommen. Örtlichen Medienberichten zufolge soll es sich um einen kolumbianischen und einen serbischen Staatsbürger handeln. Demnach gingen der Razzia monatelange Ermittlungen im Kartellmilieu sowie der Fund von 237 Kilogramm Kokain am Flughafen von Monrovia im Juni voraus.

    Westafrika gilt seit Jahren als immer wichtigere Drehscheibe für den Kokainschmuggel von Lateinamerika nach Europa. Experten zufolge weichen kriminelle Gruppen zunehmend auf Routen über westafrikanische Staaten aus, nachdem die Kontrollen in europäischen Häfen verschärft wurden. Nach Angaben der Denkfabrik Global Initiative against Transnational Organized Crime (GI-TOC) wird mittlerweile rund ein Drittel des Kokains in Europa über Westafrika geschmuggelt, Tendenz steigend.

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    Kommentare

    User #4473 (nicht angemeldet)

    Die beiden Festgenommenen sind innerhalb von 24 Stunden wieder frei. Ein vom Kartell beauftragter Anwalt wird kommen und eine entsprechende Kaution hinterlegen. Bei Geld hört die Freundschaft auf. Bei 370 Millionen US$ versteht auch die Mafia kein Spass mehr. Schade, dass in den nächsten Wochen die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in dieser Region ansteigen wird.

    User #1935 (nicht angemeldet)

    Dann wird der Bitcoin also tief bleiben wenn das Geld nicht gewaschen werden kann?

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