Fitness-Influencer setzt sich auf Meeresschildkröte – Shitstorm
Ein ukrainischer Fitness-Influencer setzt sich im Oman auf eine Meeresschildkröte – und kassiert einen Shitstorm. Jetzt drohen ihm rechtliche Konsequenzen.

Das Wichtigste in Kürze
- Der ukrainische Fitness-Influencer Vadym Oleynik setzt sich im Oman auf eine Meeresschildkröte und veröffentlicht die Aufnahmen in den sozialen Medien.
- Die Aktion löst einen regelrechten Shitstorm aus – daraufhin löscht der Influencer den Beitrag.
- Nun drohen ihm rechtliche Konsequenzen – die Umweltbehörde hat sich eingeschaltet.
Dieser Ferienmoment ging gehörig nach hinten los!
Der ukrainische Fitness-Influencer Vadym Oleynik setzt sich im Oman kurzerhand auf eine Meeresschildkröte. Und filmt das Ganze für seine 200’000 Follower auf Instagram.
Das Video sorgt für einen gewaltigen Shitstorm. Und jetzt könnte es für ihn sogar juristisch ungemütlich werden.
Eigentlich sollten es entspannte Ferientage werden: Oleynik und seine Partnerin Olena Kravchenko besuchen das Ras Al Jinz Turtle Reserve. Das Reservat gilt als eines der wichtigsten Nistgebiete für Grüne Meeresschildkröten im Oman.
Doch statt Abstand zu halten, setzt Oleynik sich kurzerhand auf den Panzer einer Meeresschildkröte. Kamera an, Video ab – und ab damit auf Social Media.
Influencer posiert mit Schildkröten-Baby in der Hand
Doch das ist noch lange nicht alles: Oleynik hält ausserdem ein frisch geschlüpftes Schildkröten-Baby in der Hand! Und auch seine Partnerin lässt sich auf dem Panzer eines Tieres ablichten.
Auf Social Media eskaliert die Kritik.
Die Aufnahmen verbreiten sich rasant, und die Reaktionen fallen entsprechend heftig aus. Doch für Oleynik bleibt es nicht beim Shitstorm.
Rechtliche Konsequenzen drohen
Die Umweltbehörde des Oman erklärte am 27. September, sie habe das kursierende Video aufmerksam verfolgt. Und rechtliche Schritte gegen den Betroffenen eingeleitet.
Kurz darauf zieht Oleynik die Reissleine: Er löscht den Beitrag und entschuldigt sich in einer Instagram-Story. Und zwar bei der omanischen Umweltbehörde sowie bei den für den Schutz der Grünen Meeresschildkröten zuständigen Stellen.
Seine Erklärung: Er habe die geltenden Regeln nicht gesehen. Sein Verhalten sei ein Fehler gewesen. Der Schildkröte habe er weder wehtun noch etwas Böses antun wollen.

















