Experte zu Tunnel-Drama in Indien: Bohrmaschine immer wieder kaputt

    Keystone-SDA
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    Indien,

    Rettungskräfte kämpfen um das Leben von 41 Arbeitern, die seit Tagen in einem eingestürzten Tunnel eingeschlossen sind.

    ARCHIV - Sicherheitspersonal bewacht den Eingang eines im Bau befindlichen Strassentunnels, der im indischen Bundesstaat Uttarakhand eingestürzt ist. Foto: AP/dpa
    ARCHIV - Sicherheitspersonal bewacht den Eingang eines im Bau befindlichen Strassentunnels, der im indischen Bundesstaat Uttarakhand eingestürzt ist. Foto: AP/dpa - sda - Keystone/AP/Uncredited

    In Indien geht das Bangen um die 41 Arbeiter in einem eingestürzten Autobahntunnel weiter. Inzwischen haben sich die Retter mit einem starken Bohrgerät sehr weit durch das Geröll in den Berg vorgearbeitet, wie ein an den Arbeiten beteiligter Experte aus Australien der indischen Nachrichtenagentur ANI sagte. Doch die Maschine gehe dabei immer wieder kaputt und müsse repariert werden.

    «Ich weiss nicht, wann sie rauskommen. Ich weiss nicht, wie sie rauskommen. Aber ich weiss, dass sie rauskommen», sagte Arnold Dix, Präsident des Internationalen Dachverbandes für Tunnel- und technischen Untertagebau. «Und dabei werden wir niemanden verletzen.»

    Die Idee ist, breite Röhren in das Geröll zu drücken, durch die die Männer herauskommen können.

    Hoffnung trotz widriger Umstände

    Sie sind seit 13 Tagen eingeschlossen. Dix zeigte sich überzeugt: Den Arbeitern sei nicht kalt und sie würden durch enge Rohre mit Essen sowie Medikamenten versorgt.

    Der 4,5 Kilometer lange Autobahntunnel war am 12. November nach einem Erdrutsch während der Bauarbeiten teilweise eingestürzt. Die 41 Arbeiter stecken 200 Meter vom Eingang entfernt hinter riesigen Massen von Geröll fest. Der Unglücksort befindet sich nahe der Kleinstadt Uttarkashi im Himalaya-Bundesstaat Uttarakhand.

    Die Region ist bekannt für viele hinduistische Tempel und als Pilger- und Touristenort beliebt. Der Tunnel sollte die Verkehrsverbindungen dorthin verbessern.

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