Tunneleinsturz in Indien: Bohrer arbeitet an Fluchtweg

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    Die Rettung der Verschütteten bei einem Tunnelunglück in Indien kommt nur mühsam voran.

    Rettungskräfte versuchen, breite Rohre durch die Trümmer zu bohren, um einen Durchgang zu schaffen und die Bauarbeiter zu befreien.
    Rettungskräfte versuchen, breite Rohre durch die Trümmer zu bohren, um einen Durchgang zu schaffen und die Bauarbeiter zu befreien. - Uncredited/AP/dpa

    Rettungskräfte bohren jetzt bei einem Tunnelunglück an einem Fluchtweg. Doch es müssen wohl noch 30 bis 40 Meter Schutt beseitigt werden. Seit Tagen sitzen etwa 40 Arbeiter in einem eingestürzten Autobahntunnel im Norden Indiens fest – nun kommen die Rettungsarbeiten voran.

    Ein grosses Bohrgerät hat sich örtlichen Medienberichten zufolge bereits 25 Meter durch den Schutt gearbeitet und rückt den Eingeschlossenen Stück für Stück näher, hiess es am Freitag.

    Ziel sei es, einen Fluchtweg für die Arbeiter zu schaffen. Um sie zu erreichen, müssten noch etwa 30 bis 40 Meter Schutt beseitigt werden, meldete die Zeitung «India Today» unter Berufung auf örtliche Behörden. Das Bohrgerät war aus der Hauptstadt Neu-Delhi eingeflogen worden.

    Arbeiter werden mit Sauerstoff versorgt

    Über bereits bestehende Rohre würden die Arbeiter mit Sauerstoff, Medikamenten, Essen und Wasser versorgt, hiess es weiter. Per Funk stehe man zudem in ständigem Kontakt mit den Eingeschlossenen. Einige Arbeiter klagten über Kopfschmerzen und Übelkeit.

    Der Teil-Einsturz des im Bau befindlichen Autobahntunnels hatte sich am Sonntagmorgen nach einem Erdrutsch ereignet. Der etwa 4,5 Kilometer lange Autobahntunnel wird nahe der Kleinstadt Uttarkashi im Himalaya-Bundesstaat Uttarakhand gebaut – eine Region mit vielen hinduistischen Tempeln, die Pilger anzieht.

    Die jetzt eingesetzte Bohrmaschine schaffe fünf bis zehn Meter pro Stunde, hatte der Regierungschef des Bundesstaates, Pushkar Singh Dhami, laut der Zeitung «Times of India» gesagt.

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