Ecuador entsendet nach Häftlingskämpfen tausende Polizisten in Gefängnisse

AFP
AFP

Ecuador,

Nach blutigen Kämpfen in einer Haftanstalt entsendet die Regierung von Ecuador tausende Polizisten und Soldaten in die Gefängnisse des Landes.

Gefängnis in Guayaquil
Gefängnis in Guayaquil - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Polizei und Militär sollen für Sicherheit sorgen.

3600 Mitglieder von Polizei und Armee sollten in den Gefängnissen für Sicherheit sorgen, sagte Innenministerin Alexandra Vela am Freitag in Quito.

Bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Banden waren in einem Gefängnis in Guayaquil im Süden des Landes 118 Häftlinge getötet und dutzende weitere verletzt worden. Mehrere der Opfer wurden enthauptet.

In den chronisch überfüllten ecuadorianischen Gefängnissen kommt es immer wieder zu Ausschreitungen zwischen Mitgliedern von Banden, die mit mexikanischen Drogenkartellen in Verbindung stehen. Mit seiner Lage zwischen den bedeutenden Drogenproduzenten Kolumbien und Peru ist Ecuador eine wichtige Drehscheibe für den Drogenschmuggel in die USA und nach Europa. Guayaquil im Südwesten Ecuadors ist die wichtigste Hafenstadt des Landes. Sie gilt als zentraler Umschlagplatz für den Kokain-Handel.

Kommentare

Weiterlesen

Olympia 2026
136 Interaktionen
2038 im Visier
solothurn
75 Interaktionen
Solothurn

MEHR IN NEWS

2024 Audi A3 Allstreet, Cockpit
Audi A3 gestohlen
Festnahme Symbolbild
Schänis SG
Merz
4 Interaktionen
Staatsanwaltschaft

MEHR AUS ECUADOR

7 Interaktionen
Quito
8 Interaktionen
Naranjal
sdfs
4 Interaktionen
Naranjal
ecuador köpfe
Bandengewalt