Baerbock kämpft für Frieden im Gazastreifen

    Keystone-SDA
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    Morokko,

    Annalena Baerbock setzt sich in Riad für humanitäre Hilfe und eine Zweistaatenlösung ein.

    Baerbock
    Die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock. - keystone

    Bundesaussenministerin Annalena Baerbock hat sich bei Beratungen mit Kollegen westlicher und arabischer Länder in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad für mehr humanitäre Hilfe für den Gazastreifen und eine Friedenslösung eingesetzt. Die Ministerin habe bei ihren Gesprächen unterstrichen, dass ein eigenständiger palästinensischer Staat als Teil eines umfassenden Friedensprozesses und einer Zweistaatenlösung klares Ziel deutscher Politik bleibe, hiess es am Montagabend aus deutschen Delegationskreisen.

    Baerbock habe in Riad unter anderem an einem von Saudi-Arabien und Norwegen initiierten Treffen arabischer und europäischer Aussenminister teilgenommen, bei dem die Perspektive der Zweistaatenlösung und die Anerkennung Palästinas auf der Agenda gestanden habe. Mit Zweistaatenlösung ist ein unabhängiger palästinensischer Staat gemeint, der friedlich Seite an Seite mit Israel existiert. Israels Regierung lehnt aber ebenso wie die islamistische Palästinenserorganisation Hamas eine solche Zweistaatenlösung ab.

    Zweifel an Umsetzung des Friedensplans

    Die Grünen-Politikerin habe zugleich deutlich gemacht, «dass es nun dringend eines verbesserten humanitären Zugangs nach Gaza und der Freilassung der Geiseln bedürfe», hiess es nach den Gesprächen weiter. Zur Frage der konkret notwendigen Schritte, um die Kampfhandlungen zu beenden und zu einer nachhaltigen Lösung des Konflikts zu kommen, hat sich die Aussenministerin demnach in Riad auch in vertraulichem Kreis mit arabischen und westlichen Kollegen ausgetauscht.

    Die Minister, darunter auch Baerbocks Kollegen Antony Blinken aus den USA und David Cameron aus Grossbritannien, trafen sich bis Montag in Riad am Rande des zweitägigen Open Forums, einer Wirtschaftskonferenz des Weltwirtschaftsforums (WEF). Israel nahm nicht an den Gesprächen teil.

    Kommentare

    Nicole

    Wenn man Frieden in der Region will, dann MUSS die Zweistaatenlösung her, mit den Grenzen vor 1968. Es kann und darf nicht sein das Israel einzig und allein entscheidet was in dieser Region geht. Kein Staat darf über einen andern bestimmen. Wann wird Israel endlich als ganz normaler Staat mit allen Rechten und Pflichten angesehen wie jeder andere Staat auf der Welt auch. Kein Staat ist besser oder schlechter als der andere nur einige Staatsoberhäupter haben ein übersteigertes Ego.

    User #3603 (nicht angemeldet)

    Baerbock schickt man nur, wenn man das Gegenteil von dem was angepeilt wird erreichen will.

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