2,3 Milliarden: USA geben neue Militärhilfe für Ukraine frei

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Die USA kündigen eine massive Militärhilfe für die Ukraine an, um den russischen Angriffskrieg abzuwehren.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüsst den US-Verteidigungsminister Lloyd Austin.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüsst den US-Verteidigungsminister Lloyd Austin. (Archivbild) - Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa

Die USA werden der Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs in Kürze weitere Militärhilfe im Umfang von rund 2,3 Milliarden US-Dollar (rund 2,14 Milliarden Euro) zur Verfügung stellen. Das kündigte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin bei einem Besuch seines ukrainischen Amtskollegen Rustem Umjerow in Washington an.

Das von US-Präsident Joe Biden genehmigte Paket enthalte «weitere Flugabwehrraketen, Panzerabwehrwaffen und andere wichtige Munition aus US-Beständen», erläuterte Austin. Eine «Neuordnung einiger ausländischer Militärlieferungen» werde es den USA ausserdem ermöglichen, Munition für Patriot und andere Luftabwehrsysteme «in einem beschleunigten Zeitrahmen» bereitzustellen.

Weitere Tranchen bereits bereitgestellt

Bei den Hilfen handelt es sich um eine von mehreren bereits bereitgestellten Tranchen, seit der US-Kongress Ende April neue Mittel im Umfang von rund 61 Milliarden US-Dollar (56,2 Milliarden Euro) für Kiew freigegeben hat. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor mehr als zwei Jahren haben die USA nach Pentagon-Angaben bereits militärische Hilfe in Höhe von mehr als 50 Milliarden Dollar für Kiew bereitgestellt.

Die Ukraine hat die Lage an der rund 1000 Kilometer Frontlinie nach der Wiederaufnahme der US-amerikanischen Waffenlieferungen trotz des anhaltenden russischen Drucks stabilisieren können. Auch die Eröffnung des neuen Frontabschnitts im Gebiet Charkiw von russischer Seite brachte die ukrainische Seite nur kurzzeitig in Bedrängnis. Beim Artillerieeinsatz sollen Medienberichten zufolge auf eine ukrainische Granate inzwischen nur noch drei statt vorher fünf oder mehr russische Geschosse kommen.

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Kommentare

User #4574 (nicht angemeldet)

Verständlich, dass sich die Ukraine von der russischen Diktatur losreissen will. Putin will das jedoch nicht verstehen. Der Westen steht zur Ukraine, während der Osten oder Ungarn vermitteln wollen. Das ist auch gut, vielleicht bringt das etwas. Wenn Putin heute in der Presse verlauten liesse, dass die Ukraine ein souveräner, freier Staat ist, was sie in Wirklichkeit ist, und er seine Truppen zurückziehen würde, dann hätten wir morgen Frieden. Das bedeutet, Russland muss die Ukraine unverzüglich verlassen, denn die Ukraine gehört nicht mehr zu Russland. Die Ukraine wehrt sich nur gegen eine Invasion. Der Westen hilft der Ukraine, da sie westlich denkend ist. Also, Russland soll sich zurückziehen und wir haben Frieden.

User #2034 (nicht angemeldet)

Da schmunzelt das Zwerglein. Darf's noch ne Villa an der Cote d Azur sein?

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