Zweiter Whistleblower will über Trumps Urkaine-Affäre auspacken

Neuer Ärger für Donald Trump: Offenbar will ein zweiter Whistleblower über die Ukraine-Affäre auspacken. Doch der US-Präsident will nichts davon wissen.

Donald Trump
Donald Trump, Präsident der USA. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein zweiter Whistleblower bringt Donald Trump weiter in Bedrängnis.
  • Der Informant soll in der Ukraine-Affäre zusätzliches Material besitzen.
  • Dem US-Präsidenten droht aktuell eine Amtsenthebung.

Es wird nicht ruhig um Donald Trump – im Gegenteil. Der US-Präsident steckt seit Tagen tief in der Ukraine-Affäre drin. Und nun will auch noch ein zweiter Whistleblower brisante Informationen auspacken.

«Die Informationen stammen aus erster Hand», sagte dessen Anwalt Mark Zaid gegenüber dem Nachrichtensender «ABC». Um was für Details es sich genau handelt, wollte er nicht verraten. Sicher ist nur, dass der zweite Whistleblower bereits mit dem Generalinspektor Michael Atkinson in Kontakt steht.

Atkinson hatte massgeblich zum Bekanntwerden der Ukraine-Affäre beigetragen, indem er den Kongress über die Beschwerde des ersten Informanten über ein Telefongespräch Trumps mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj unterrichtete.

Trump droht Amtsenthebung

Donald Trump wird vorgeworfen, Selenskyj in einem Telefonat Ende Juli unter Druck gesetzt zu haben, um Ermittlungen zu erwirken, die seinem demokratischen Rivalen Joe Biden schaden würden.

Joe Biden
Joe Biden, demokratischer Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur. - dpa

Die Demokraten, die das Repräsentantenhaus kontrollieren, sehen darin einen Versuch des republikanischen Präsidenten, die US-Präsidentenwahl im November 2020 zu manipulieren. Nun droht ihm sogar eine Amtsenthebung. Trump selbst weist die Vorwürfe als Hexenjagd zurück.

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