Bericht: Hegseth-Mitarbeiter beschädigen Eisenhowers Globus
Bei einem missglückten Umzugsversuch haben Mitarbeiter von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth einem Medienbericht zufolge einen Globus beschädigt, der während des Zweiten Weltkriegs von General Dwight D. Eisenhower genutzt worden sein soll. Laut der «Washington Post» befand sich die Weltkugel bereits im Pentagon, sollte aber in Hegseths Büro umgezogen werden.

Statt wie üblich geschulte Kuratoren für den Transport des historischen Exponats zu nutzen, habe das Team des Ministers seine eigenen Leute mit dem Umzug beauftragt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit dem Vorfall vertraute Personen. Die improvisierten Umzugshelfer hätten den Globus versehentlich fallengelassen. Dabei sei dieser auf seinen Sockel gekracht, und die Kugel sei am unteren Teil nahe der Antarktis durchbohrt worden. Ein von der «Washington Post» verbreitetes Foto zeigt an der Stelle ein klaffendes Loch.
Der Vorfall habe sich bereits am 3. Februar ereignet, bestätigte das US-Militär der Zeitung. Das Verteidigungsministerium teilte demnach in einer Stellungnahme mit: «Unfälle passieren.» Der historische Globus werde nun repariert.
Eisenhower soll während des Zweiten Weltkriegs massgeblich zum Sieg über Nazi-Deutschland beigetragen haben. Von 1953 bis 1961 war der Republikaner Präsident der Vereinigten Staaten.










