USA sanktionieren Stiftung wegen Kopfgeld für Ermordung Rushdies

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    Eine Stiftung im Iran soll Kopfgeld für die Ermordung von Salman Rushdie ausgesetzt haben. Die USA haben nun Sanktionen gegen die Organisation verhängt.

    Salman Rushdie wurde Opfer eines Messer-Attentats.
    Salman Rushdie wurde Opfer eines Messer-Attentats. - imago/ZUMA Wire

    Das Wichtigste in Kürze

    • Salman Rushdie wurde Mitte August bei einem Anlass attackiert.
    • Eine Organisation im Iran soll Kopfgeld auf die Ermordung des Autors ausgesetzt haben.
    • Die USA haben nun Sanktionen gegen die Stiftung verhängt.

    Nach dem Attentat auf den Schriftsteller Salman Rushdie haben die USA Sanktionen gegen eine Stiftung verhängt, die ein Kopfgeld für die Ermordung Rushdies ausgesetzt haben soll. Die im Iran ansässige Organisation habe damit «einen terroristischen Akt finanziell unterstützt» und das Kopfgeld erst im Jahr 2012 auf 3,3 Millionen US-Dollar erhöht, teilte das US-Finanzministerium am Freitag in Washington mit.

    Der britisch-indische Autor Rushdie (75) war Mitte August bei einer Veranstaltung im US-Bundesstaat New York von einem Mann angegriffen und schwer verletzt worden.

    Rushdie wird seit Jahrzehnten von religiösen Fanatikern verfolgt. Wegen des Romans «Die satanischen Verse» hatte der damalige iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini im Jahr 1989 dazu aufgerufen, den Schriftsteller zu töten.

    Als Folge der Sanktionen werden etwaige Vermögenswerte der Organisation in den USA eingefroren und Geschäfte mit ihr für US-Bürger untersagt.

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