US-Vizepräsident Vance: Europa «sabotiert» sich selbst
US-Vizepräsident JD Vance hat Europa mangelnde Eigeninitiative vorgeworfen und von «Selbstsabotage» gesprochen.

Das Wichtigste in Kürze
- Vance sieht die Spannungen mit Europa nicht bei mangelndem Respekt der USA.
- Er verweist auf US-Druck, der Nato-Partner zu höheren Verteidigungsausgaben bewegt habe.
- Washington erwartet nach eigenen Angaben künftig deutlich mehr Engagement von Europa.
In der Debatte über eine Entfremdung zwischen den Vereinigten Staaten und Europa hat US-Vizepräsident JD Vance betont, dass die Staaten jenseits des Atlantiks sich aus seiner Sicht selbst stark schaden.
«Es ist nicht so, dass wir unsere Verbündeten nicht respektieren. Es ist vielmehr so, dass sie sich selbst vielfach sabotieren», sagte er im Interview des US-Senders «Fox News». Vance beteuerte dabei, die US-Regierung wünsche sich ein erfolgreiches Europa mit einer starken Wirtschaftsleistung.
Mit Blick auf Probleme zwischen beiden Seiten des Atlantiks sagte Vance, dass es nicht daran liege, dass die USA Europa nicht «mögen». Allerdings habe es Druck durch die Regierung von Donald Trump gebraucht, damit die Nato-Verbündeten etwa ihre Verteidigungsausgaben erhöhen und in den Grenzschutz zur Eindämmung des Zuzugs von Migranten investieren.
«Wir haben also grosse Fortschritte erzielt, aber offen gestanden wünschen wir uns von unseren europäischen Verbündeten deutlich mehr», sagte Vance weiter.












