50 Prozent: Diese Länder treffen Trumps Zölle am stärksten

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    Einfuhren aus Lesotho und der Inselgruppe Saint-Pierre und Miguelon belegt Donald Trump mit 50 Prozent Zöllen. Auch mehrere asiatische Länder trifft es hart.

    donald trump
    Die Schweizer Diplomatie dürfte laut VP-Chefökonom bis zum 7. August auf Hochtouren laufen, um dem angekündigten Zollsatz doch noch zu entgehen. (Donald Trump, Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lesotho und Saint-Pierre und Miguelon treffen die Trump-Zölle am härtesten.
    • Für diese beiden Länder hat Trump Abgaben von 50 Prozent verfügt.

    Die neuen Zölle, die US-Präsident Donald Trump verkündet hat, treffen einige Länder besonders hart. Teilweise werden sehr kleine Handelspartner stark abgestraft, teilweise Krisenländer wie Syrien oder Myanmar.

    Die härtesten Strafzölle mit je 50 Prozent treffen ein französisches Überseegebiet – die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon. Und den afrikanischen Kleinstaat Lesotho, über den Trump kürzlich noch gescherzt hatte, niemand habe von dem je gehört.

    Es folgen Kambodscha mit 49 Prozent und Laos mit 48 Prozent vor Madagaskar mit 47 Prozent. Vietnam muss 46 Prozent zahlen, für Myanmar und Sri Lanka sind es 44 Prozent und Syrien 41 Prozent.

    donald trump
    Donald Trump mit der Tafel, die zeigt, wie hoch die Zölle für einzelne Länder sind. - keystone

    Trump hatte neue pauschale Zölle in Höhe von zehn Prozent auf die meisten Importe in die Vereinigten Staaten angekündigt. Für viele Länder sollen je nach Handelsdefizit höhere Strafabgaben greifen, hatte der Republikaner erklärt.

    Dabei werden besonders jene Länder ins Visier genommen, die aus Sicht der USA besonders hohe Handelsbarrieren für amerikanische Produkte haben.

    Auf Einfuhren aus der Europäischen Union in die USA sind demnach neue Zölle in Höhe von 20 Prozent vorgesehen. Für China sind es 34 Prozent, für die Schweiz 31 Prozent.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #6938 (nicht angemeldet)

    Together ahead, da versteht der Don aber was Falsches…

    User #2106 (nicht angemeldet)

    Das Problem ist weniger Trump persönlich, sondern die USA als Rechts-Staat. Nach welchen Gesetzen handelt er und gibt es in den USA überhaupt seriöse Gesetze in dieser Angelegenheit?

    Weiterlesen

    Donald Trump
    316 Interaktionen
    «Befreiungstag»
    donald trump
    61 Interaktionen
    «Schädlich»
    Quickline
    13 Interaktionen
    Tipps für den Alltag

    MEHR IN NEWS

    MEHR AUS USA

    Voto Latino
    10 Interaktionen
    Latinos & Co.
    Selma Blair
    3 Interaktionen
    New York
    g20
    39 Interaktionen
    G20-Gipfel
    g20
    6 Interaktionen
    Atlanta