Trump: Ich würde lieber Deal mit Iran schliessen

    Keystone-SDA
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    US-Präsident Donald Trump hat sich erneut für ein Abkommen mit dem Iran ausgesprochen. «Ich würde lieber einen Deal schliessen, weil ich keine Menschen töten will. Ich will keine Menschen töten», sagte der Republikaner in einer Rede vor Anhängern in Las Vegas. Zum aktuellen Stand von möglichen Gesprächen machte er keine Angaben. Trump sagte lediglich, dass man rede. Man werde sehen, was passiere.

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    US-Präsident Donald Trump. - keystone

    Der US-Präsident hatte davor Hoffnungen geweckt, dass an diesem Mittwoch oder Donnerstag die für den Öltransport wichtigen Strasse von Hormus geöffnet werden könnte.

    Vizepräsident JD Vance sagte in einem Fox-News-Interview, dass die Entwicklung in eine Richtung gehen werde, die gut für die USA sei. Man werde alle Werkzeuge nutzen, die zur Verfügung stünden – militärische, wirtschaftliche und diplomatische. Einen zeitlichen Ausblick gab er nicht.

    Am 28. Februar hatten die USA gemeinsam mit Israel begonnen, den Iran anzugreifen. Im Gegenzug attackierte der Iran Verbündete der USA am Persischen Golf und in der weiteren Region. Die Schifffahrt durch die Meerenge Strasse von Hormus kam quasi zum Erliegen, was weltweit Energiepreise nach oben trieb.

    Trump betont stets, dass der Iran niemals in der Lage sein dürfe, an eine Atomwaffe zu gelangen. Der Konflikt sollte nach ursprünglichen Angaben Trumps nur einige Wochen dauern. Inzwischen sind es rund fünf Monate. Kritiker werfen ihm vor, sich verkalkuliert zu haben und warnen vor einem noch langwierigeren Krieg.

    Im eigenen Land hat Trump schlechte Umfragewerte. Der Druck auf den Präsidenten steigt innenpolitisch auch wegen der anstehenden Zwischenwahlen im US-Parlament am 3. November. Die Republikaner wollen ihre dünnen Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus verteidigen.

    Kommentare

    User #4365 (nicht angemeldet)

    Für Trumps Ölkonzernfreunde ist der lange Konflikt und damit die Schliessung von Hormus ein voller wirtschaftlicher Erfolg. Die Gewinne aus dem Erdölexport sind maximiert. Ausserdem kann er mit jeder Aussage zu einem Deal, hin oder her, die Börse sohingehend manipulieren, dass die von seiner Familie gehaltenen Optionen genau das machen, was sie sich vom Kurs vorstellen. Trump hat sein Vermögen und das seiner Wahlspendehelferschaft massiv angehoben. Vetternwirtschaft wird mittmerweile so offenkundig gelebt von Volksvertretern und Unternehmensbossen.. man könnte meinen es werde mittlerweile von den Gesetzgebern toleriert...

    User #5327 (nicht angemeldet)

    Es ist egal was der Orange Jesus will, solange der Iran nicht will.

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