Trump äusserte sich offenbar positiv über Hitler

    Juli Rutsch
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    USA,

    John Kelly, Trumps Ex-Stabschef, enthüllt brisante Details: Trump habe positiv über Hitler gesprochen und sich selbst «Hitlers Generäle» gewünscht.

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    Kanada weist die von US-Präsident Donald Trump angeordnete Umbenennung des Ontariosees in «Lake America» zurück. - depositphotos

    Donald Trumps ehemaliger Stabschef John Kelly sorgt kurz vor der US-Präsidentschaftswahl für Aufsehen. Er berichtet von verstörenden Äusserungen Trumps über Adolf Hitler.

    «Der Tagesspiegel» zitiert die gegenüber Kelly gefallenen Worte von Trump: «Wissen Sie, Hitler hat auch einige gute Dinge getan». Diese Äusserung habe er mehrfach von Trump zu hören bekommen.

    Kelly reagierte darauf mit Verweisen auf Hitlers Rassismus und Faschismus. Diese Enthüllungen sind nicht neu, wurden aber bisher nur in Büchern erwähnt.

    Trumps Hitler-Vergleiche sorgen für Schlagzeilen

    Nun äussert sich Kelly direkt in Interviews mit renommierten Medien.

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    Ein Bild aus vergangenen Zeiten: Donald Trump /l) und sein Ex-Stabschef John Kelly im Weissen Haus in Washington (USA). - Keystone

    Dem Magazin «The Atlantic» bestätigte Kelly zudem eine weitere brisante Aussage Trumps. Trump habe in einer Unterhaltung gesagt, er wünsche sich so loyale Generäle wie «Hitlers Generäle».

    Trumps Lager dementiert

    Trumps Wahlkampf-Team bestreitet diese Aussagen vehement. Sie sprechen Kelly jegliche Glaubwürdigkeit ab.

    Doch der ehemalige Marine-General Kelly geht in seinen Vorwürfen noch weiter. Der «New York Times» sagte Kelly, Trump falle aus seiner Sicht «unter die allgemeine Definition eines Faschisten».

    Er begründet dies mit Trumps Vorstellung von einer autoritären Regierungsführung für Amerika. Kelly sieht darin Parallelen zu faschistischen Ideologien.

    Frühere Berichte bestätigt

    Diese neuen Aussagen bestätigen frühere Berichte. Der «Stern» hatte bereits 2021 über ein Buch des «Wall Street Journal»-Reporters Michael Bender berichtet.

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    Darin hiess es, dass auf einer Europareise im Jahr 2018 der damalige US-Präsident Trump zu ihm gesagt habe: «Nun, Hitler hat viel Gutes getan.» Trump bestritt damals diese Äusserungen.

    Bender zitierte jedoch mehrere anonyme Quellen, die Kellys Version stützten. Sie berichteten von Trumps positiver Hervorhebung der wirtschaftlichen Erholung Deutschlands unter Hitler.

    Kelly habe Trump noch gewarnt

    Kelly warnte Trump eindringlich vor solchen Aussagen. «Sie dürfen niemals etwas sagen, das Hitler unterstützt. Das können Sie einfach nicht», soll Kelly laut Bender zu Trump gesagt haben.

    Wahlkampf-Zündstoff

    Diese Enthüllungen kommen zu einem brisanten Zeitpunkt, denn in zwei Wochen findet die US-Präsidentschaftswahl statt. Trump liegt in Umfragen gleichauf mit der demokratischen Kandidatin Kamala Harris.

    Trump Harris Donut Laden
    Donald Trump und Kamala Harris werden sich im November duellieren. - keystone

    Kelly begründet sein jetziges öffentliches Statement mit Trumps aktuellen Äusserungen. Der Ex-Präsident sprach kürzlich von «inneren Feinden» und zählte dazu bekannte demokratische Politiker.

    Trump strebt erneut ins Weisse Haus. Seine kontroversen Aussagen und die Enthüllungen seiner ehemaligen Mitarbeiter heizen den Wahlkampf weiter an.

    Kommentare

    User #4778 (nicht angemeldet)

    Mit Demenz bringt man einiges durcheinander.

    User #5546 (nicht angemeldet)

    Die Faschismus Vowürfe werden inzwischen so inflonationär verwendet das sie zu einem zahnlosen Tieger geworden sind.

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