Tod

    Tödlicher Unfall – Mann stürzt aus Achterbahn in den Tod

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Ein tödlicher Unfall auf einer Achterbahn in den USA fordert ein Menschenleben und mehrere Verletzte.

    Achterbahn Goliath
    In Georgia stürzt ein Mann aus einer Achterbahn – neun Bahnen werden gesperrt. - ap photos

    Ein Besuch im Freizeitpark Six Flags Over Georgia endete am Montag, 12. Oktober 2026, in einer Tragödie. In Austell nahe Atlanta starb ein Mensch, mehrere weitere Personen wurden verletzt, wie «RTL» berichtet.

    Die genauen Umstände des Vorfalls waren zunächst unklar. Die Polizei machte zunächst keine Angaben zur Todesursache und zu den Verletzungen.

    Augenzeugen berichteten, dass ein Mann während der Fahrt aus der Achterbahn Goliath gestürzt sein soll. Laut dem «Merkur» schilderte ein Mitfahrer dem US-Sender 11Alive, der Mann sei beim Sturz mehrfach mit Teilen des Fahrgeschäfts zusammengestossen.

    Fahrgäste aus der Achterbahn evakuiert

    Nach dem Unglück wurde die Achterbahn angehalten. Einsatzkräfte brachten die verbliebenen Fahrgäste über Evakuierungswege und Notfalltreppen aus den Wagen in Sicherheit, wie «RTL» schreibt.

    Die Achterbahn Goliath zählt zu den grössten Attraktionen des Parks und wurde 2006 eröffnet. Sie ist rund 61 Meter hoch, erreicht bis zu 113 Kilometer pro Stunde und dauert pro Fahrt etwa dreieinhalb Minuten.

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    Auch während der Fahrt aufgenommene Fotos sorgten für Aufmerksamkeit. Laut der «Bild» veröffentlichte News Force Bilder, die den Sturz zeigen sollen; ihre Echtheit ist unbestätigt.

    Six Flags schliesst neun Achterbahnen

    Nach dem tödlichen Unfall reagierte der Betreiber Six Flags mit einer vorsorglichen Sicherheitsmassnahme. Insgesamt neun ähnliche Achterbahnen in sechs Freizeitparks in den USA und Kanada wurden vorübergehend stillgelegt, so «RTL» weiter.

    Zu den betroffenen Attraktionen zählen unter anderem Raging Bull in Illinois, Nitro in New Jersey und Goliath in Kalifornien. Die vorsorglichen Schliessungen betreffen damit auch Standorte ausserhalb des Unfallparks.

    Six Flags zeigte sich betroffen und sprach den Angehörigen des Verstorbenen sein Mitgefühl aus. Das Unternehmen kündigte an, mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten und betroffene Besucher sowie Mitarbeitende zu unterstützen.

    Polizei untersucht die Unfallursache

    Die Ermittlungen führt die für schwere Straftaten zuständige Einheit der Polizei von Cobb County. Die Behörden untersuchen, wie es zu dem tödlichen Sturz kam und unter welchen Umständen weitere Menschen verletzt wurden.

    Lisa Cupid, Vorsitzende der Bezirksverwaltung von Cobb County, äusserte ihr Mitgefühl mit den Angehörigen. Laut «RTL» betonte sie, wie schwer sich der Schrecken des Unglücks für die Besucher und Mitarbeitenden vorstellen lasse.

    Achterbahn Goliath
    Ein tödlicher Unfall auf der Achterbahn Goliath in Georgia führt zur Schliessung von neun Fahrgeschäften. - imago

    Die genaue Unfallursache ist bislang nicht offiziell geklärt. Die Ermittlungen sollen nun Aufschluss darüber geben, wie es zu dem tödlichen Zwischenfall kommen konnte.

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