«Tief betroffen»: Toter auf Schweizer Achterbahn in den USA

    Simon Binz
    Simon Binz

    USA,

    Auf der Achterbahn Goliath in Georgia (USA) ist ein Mensch gestorben. Die Schweizer Herstellerfirma Bolliger & Mabillard zeigt sich «tief betroffen».

    Six Flags Achterbahn
    Eingang zum Freizeitpark Six Flags Over Georgia. Der Betreiber erklärte nach dem Unglück, die Sicherheit der Gäste sei eine der obersten Prioritäten - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auf der Achterbahn Goliath in Six Flags Over Georgia (USA) ist ein Mensch gestorben.
    • Six Flags schloss nach dem Unglück neun ähnliche Achterbahnen vorübergehend.
    • Die betroffenen Achterbahnen wurden von einer Schweizer Firma hergestellt.

    Im Freizeitpark Six Flags Over Georgia in den USA ist am Montag ein Mensch auf der Achterbahn «Goliath» ums Leben gekommen. Weitere Personen wurden verletzt. Die Bahn wurde vom Schweizer Unternehmen Bolliger & Mabillard (B&M) gebaut. Das Unternehmen äusserte sich nun zum Unglück.

    «Wir sind tief betroffen über diesen tragischen Unfall», teilte B&M gegenüber «ABC News» mit. «Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Betroffenen.» Man untersuche den Vorfall aktiv. Weitere Angaben wolle die Firma erst machen, wenn klar sei, was passiert ist.

    Fürchtest du dich vor Achterbahnen?

    Der Betreiber Six Flags reagierte sofort. Der Konzern schloss neun vergleichbare Achterbahnen in sechs Parks in den USA und Kanada vorübergehend. «Die Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeitenden bleibt eine unserer obersten Prioritäten», erklärte Six Flags am Montag. Wie es zum Unglück kam, ist bisher nicht bekannt.

    Hypercoaster werden untersucht

    Betroffen sind sogenannte Hypercoaster. Das sind Stahlachterbahnen, die höher als 61 Meter sind und auf Geschwindigkeit und das Gefühl der Schwerelosigkeit ausgelegt sind. Einige der geschlossenen Bahnen sind höher als 90 Meter und fahren schneller als 145 Kilometer pro Stunde.

    Achterbahnen
    Hypercoaster sind Stahlachterbahnen, die höher als 61 Meter sind. Six Flags schloss nach dem tödlichen Unfall neun ähnliche Bahnen in sechs Parks in den USA und Kanada vorübergehend. - keystone

    Die längste, schnellste und höchste der geschlossenen Bahnen ist Fury 325 im Park Carowinds in North Carolina. Sie ist rund 99 Meter hoch und erreicht bis zu 153 Kilometer pro Stunde. Die älteste ist Raging Bull in Great America in Illinois, die 1999 eröffnet wurde. Die neueste ist Orion in Kings Island in Ohio, die seit dem Sommer 2020 fährt.

    Schweizer Firma entwirft seit 1988 Achterbahnen

    Acht der neun geschlossenen Bahnen stammen ebenfalls von B&M. Das Unternehmen entwirft seit 1988 Achterbahnen für Freizeitparks auf der ganzen Welt. Die neunte Bahn, die Goliath im Park Magic Mountain, wurde von der inzwischen aufgelösten Schweizer Firma Giovanola gebaut.

    Achterbahnen
    Einige der betroffenen Achterbahnen sind höher als 90 Meter und fahren schneller als 145 Kilometer pro Stunde. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. - keystone

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    Kommentare

    User #4066 (nicht angemeldet)

    Bin wohl eine zu alte Seele….in noch nicht ganz einem Greisenkörper🤨……um mich in solch eine Adrenalins-Achterbahnen noch zu setzen. Man suchts gar nicht diese Action. Vielleicht hatte man diese unbedingt Adrenalinschübe als junge Seele noch nötig und wollte was voll extremistisches erleben….wer weiss🫤

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