Tausende Migranten mit Ziel USA stecken in Kolumbien fest

    Keystone-SDA
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    Haiti,

    In Kolumbien sind rund 15 000 Migranten auf ihrem Weg Richtung Norden in einer Gemeinde im Nordwesten des Landes steckengeblieben.

    dpatopbilder - Migranten warten inmitten der Corona-Pandemie auf ein Boot, das sie nach Capurgana an der Grenze zu Panama bringen soll. Die Migranten nehmen sich vor, in die USA einzuwandern. Foto: Ivan Valencia/AP/dpa
    dpatopbilder - Migranten warten inmitten der Corona-Pandemie auf ein Boot, das sie nach Capurgana an der Grenze zu Panama bringen soll. Die Migranten nehmen sich vor, in die USA einzuwandern. Foto: Ivan Valencia/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Ivan Valencia

    Das Wichtigste in Kürze

    • Den Menschen stammten vor allem von ausserhalb des südamerikanischen Kontinents und aus der Karibik, schrieb die kolumbianische Ombudsstelle nach einem Besuch des Ombudsmanns Carlos Camargo in Necoclí an der Karibikküste am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter.

    Die Migranten sitzen Medienberichten zufolge seit mehr als zehn Tagen in Necoclí fest, weil es zu wenig Boote gibt, um sie nach Capurgana an der Grenze zu Panama zu bringen. Von dort führt eine der gefährlichsten Migrationsrouten der Region über Mittelamerika und Mexiko in die USA. Viele Migranten bleiben auch jahrelang an der Grenze zwischen Mexiko und den USA hängen.

    Der Fischer- und Touristenort Necoclí rief den öffentlichen Notstand aus. Camargo appellierte an seine Ombudskollegen in Kolumbiens Nachbarländern Ecuador und Panama, die Mechanismen der Zusammenarbeit zu überprüfen, um die Migrationskrise zu überwinden, die er international nannte.

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