Golanhöhen

    Syriens Präsident schliesst Annäherung an Israel vorerst aus

    Keystone-SDA
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    USA,

    Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa schliesst direkte Verhandlungen mit Israel vorerst aus und verweist auf die anhaltende Besetzung der Golanhöhen.

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    Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa schüttelt Donald Trump die Hand. - Screenshot/X

    Das Wichtigste in Kürze

    • Syriens Übergangspräsident lehnt weiterhin direkte Gespräche mit Israel ab.
    • Als Grund gibt Al-Scharaa die weiterhin von Israel besetzten Golanhöhen an.
    • Al-Scharaa hofft auf Unterstützung der USA, um künftige Verhandlungen zu ermöglichen.

    Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa schliesst direkte Gespräche zur Normalisierung der Beziehungen mit dem Nachbarland Israel vorerst aus.

    Angesprochen auf den Wunsch von US-Präsident Donald Trump, dass auch Syrien den Abraham-Abkommen für eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten beitreten sollte, wies al-Scharaa auf Israels andauernde Besetzung der Golanhöhen hin.

    Im Gespräch mit dem US-Fernsehsender «Fox News» sagte er weiter, die Bedingungen für Damaskus seien daher andere als für jene Staaten, die sich den Abkommen bereits angeschlossen hätten.

    «Syrien hat eine Grenze zu Israel, und Israel besetzt seit 1967 die Golanhöhen. Wir werden derzeit keine direkten Verhandlungen aufnehmen», sagte al-Scharaa laut Übersetzung des Senders. «Vielleicht kann die US-Regierung unter Präsident Trump uns dabei helfen, eine solche Verhandlung zu erreichen.»

    Erstes syrisches Staatsoberhaupt in Washington

    Al-Scharaa war zuvor als erstes syrisches Staatsoberhaupt im Weissen Haus von Trump empfangen worden. Trump hatte die Abraham-Abkommen, mit denen mehrere arabische Staaten die Beziehungen zu Israel normalisierten, 2020 während seiner ersten Amtszeit auf den Weg gebracht.

    Israel und Syrien befinden sich seit 1948 offiziell im Kriegszustand, ein Friedensvertrag wurde nie geschlossen. Seit dem Sechstage-Krieg 1967 hält Israel zudem die strategisch wichtigen Golanhöhen besetzt. Israelische Luftschläge auf militärische Ziele wie etwa Waffenlager in Syrien wurden nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad verstärkt.

    Syrien USA
    Al-Scharaa war zuvor als erstes syrisches Staatsoberhaupt im Weissen Haus von Trump empfangen worden. - Screenshot/X

    Damit soll – so die Begründung aus Israel – verhindert werden, dass Waffen und besonders chemische Kampfmittel in die Hände von Extremisten fallen. Zudem rückten israelische Truppen seit Assads Sturz vor knapp einem Jahr weiter auf syrisches Gebiet in eine Pufferzone an den Golanhöhen vor.

    Kommentare

    User #9916 (nicht angemeldet)

    Weder die USA noch Israel bekämpft den Terrorismus ganz im Gegenteil.

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